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VfL scheitert an effizienten Lauterern

Trotz guter Angriffssituationen musste sich der VfL Osnabrück am Samstag mit 0:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern geschlagen geben. Während die Gäste ihre Chance effizient nutzten, scheiterten die Lila-Weißen zu häufig am letzten Zuspiel, um gefährlich vor den Kasten von Julian Krahl zu kommen. Der Spielbericht.

Beim VfL nahm Timo Schultz eine Veränderung in seiner Anfangsformation. So stand Leon Flach nach seinem Startelfdebüt beim Derby in Bielefeld nun auch erstmals an der Bremer Brücke von Beginn auf dem Platz. Auf der Gegenseite änderte Torsten Lieberknecht seine Elf nach der 0:3-Niederlage gegen Hertha BSC auf gleich vier Position. Neben Jacob Rasmussen, Semih Sahin und Fabian Kunze, feierte auch Ivan Prtajin nach mehr als neun Monaten Verletzungspause sein Startelfcomeback.

Lange mussten die 15.741 Zuschauer an der ausverkauften Bremer Brücke nicht auf den ersten Torabschluss des Spiels warten. Bereits nach 50 Sekunden war VfL-Keeper Jonas Krumrey erstmals stark zur Stelle, als er den Abschluss von Mika Haas aus gut zwölf Metern im kurzen Eck festhielt (1.). Aber auch die Lila-Weißen waren am Samstagmittag früh offensiv gefährlich. Nachdem Niklas Wiemann auf der linken Außenbahn den Ball erobert hatte, sprintete der Verteidiger mit dem Ball am Fuß nach vorne und hatte schließlich das Auge für den im Strafraum postierten Adrian Beck, der bei seinem Abschluss aber an Julian Krahl scheiterte (8.). Die Osnabrücker blieben daraufhin die Mannschaft mit den besseren Offensivaktionen. Eine Flanke von Konrad Faber nahm Robin Meißner mit dem Rücken zum Tor zunächst an und legte dann für Kyereh ab. Dessen Abschluss landete allerdings links neben dem Tor (16.). Immer wieder kombinierte sich der VfL bis tief in die gegnerische Hälfte, scheiterte dann aber am letzten Pass vor dem möglichen Torabschluss, sodass Torwart Julian Krahl nur selten gefordert war.

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Auf der Gegenseite verbuchte aber auch Jonas Krumrey eine arbeitsarme erste Halbzeit. Bei Schussversuchen von Fabian Kunze (32.) und Naatan Skyttä (35.) musste der Schlussmann nicht eingreifen oder war problemlos zur Stelle. So ging es wenig später torlos in die Kabinen.

Mit dem Wiederanpfiff waren es dann erneut die Gäste, die früh gefährlich vor dem Osnabrücker Kasten auftauchten. Nach einer Hereingabe von Naatan Skyttä tauchte Paul Joly frei vor Torwart Krumrey auf, konnte diesen aber nur anschießen und somit nicht überwinden (46.). Aber auch der VfL setzte offensiv früh wieder Akzente. Leon Flach setzte sich stark auf der linken Außenbahn durch und spielte den Ball anschließend in den Sechzehner, wo Kyereh ihn annahm und gefährlich auf den Kasten abzog. Julian Krahl konnte den Schussversuch des Offensivmanns, der an diesem Tag sein 100. Zweitligaspiel absolvierte, jedoch stark parieren (48.).

Kurz danach landete der Ball dann auf der anderen Seite im Tor. Nach einer Flanke von Paul Joly kam der zur Halbzeit eingewechselte Thierry Tazemeta zum Abschluss. Dessen Schuss aus kürzester Distanz konnte Krumrey zwar zunächst abwehren, war beim Nachschuss aber ohne Chance (55.). Danach übernahmen die Osnabrücker mit dem Rückstand im Rücken zwar wieder mehr das Spielgeschehen, leisteten sich aber wie schon in der ersten Halbzeit im letzten Drittel zu häufig Fehlpässe. Die möglicherweise falsche Entscheidung traf auch Robin Meißner, der nach einem starken Steilpass von Adrian Beck auf das Tor zulief, dann aber den Querpass auf Bernd Riesselmann suchte. Alex Murphy konnte diesen allerdings verhindern, und auch beim Nachschuss von Meißner war Krahl zur Stelle (69.). In der Schlussphase ließ Joker Ismail Badjie noch einmal kurz Hoffnung an der Bremer Brücke aufkeimen, als er vom linken Sechzehnerrand abzog und Krahl den wuchtigen Schuss nur noch abprallen lassen konnte (79.). Danach blieb es im Strafraum der „Roten Teufel“ allerdings ruhig und somit am Ende bei der 0:1-Niederlage aus Sicht der Lila-Weißen.

Nach der nun anstehenden Länderspielpause geht es auswärts zum Karlsruher SC (Sonntag, 22. November, 13:30 Uhr). Für die Partie in der Fächerstadt sind sowohl im Steh- als auch im Sitzplatzbereich noch Tickets im Onlineshop des VfL Osnabrück verfügbar.

 

Tore:
0:1 (Tazemeta 55.)

 

Aufstellungen:
VfL Osnabrück
Krumrey – Gómez (Badjie 66.), Wiemann, Müller, Fabinski, Faber (Kammerbauer 66.) – Jacobsen (Raimund 77.), Flach – Kyereh (Riesselmann 66.), Meißner, Beck

1.FC Kaiserslautern
Krahl – Muprhy, Rasmussen, Elvedi – Haas, Sahin, Kunze, Joly (Asta 58.) – Skyttä (Kanaté 58., Robinson 90.), Prtaijn (Tazemeta 46.), Sauer (Yardimci 82.)

Titelbild: Fabian Frommeyer

Text: Jendrik Greiwe

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