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VfL unterliegt im nicht-öffentlichen Test gegen Meppen

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Der VfL Osnabrück hat am Samstagvormittag ein nicht-öffentliches Testspiel gegen den SV Meppen bestritten. Auf der Anlage von Blau-Weiß Schinkel unterlagen die Lila-Weißen dem Drittliga-Aufsteiger mit 0:3. Die Partie diente vor allem dazu, zahlreichen Spielern über die volle Spielzeit Einsatzminuten zu ermöglichen.

Aus organisatorischen und sicherheitsrelevanten Gründen war das Testspiel im Vorfeld nicht öffentlich angekündigt worden. Während ein weiterer Teil des Kaders am Nachmittag gegen den SC Paderborn zum Einsatz kommt, begann der VfL gegen Meppen mit Niklas Sauter im Tor. Davor verteidigten Niklas Wiemann, Theo Janotta und Lukas Bornschein. Im Mittelfeld liefen Luca Raimund, Fridolin Wagner, Leonhard Münst und Tony Lesueur auf, die Offensive bildeten David Kopacz, Bernd Riesselmann und Bryan Henning.

Die Partie begann auf beiden Seiten verhalten. Meppen hatte in der Anfangsphase etwas mehr Ballbesitz, ohne sich daraus klare Möglichkeiten zu erspielen. Auch der VfL fand zunächst nur selten den Weg in gefährliche Räume. Nach 22 Minuten brachte Kopacz den Ball erstmals gefährlich in den Strafraum, doch die Meppener Defensive klärte im letzten Moment.

Wenig später bot sich den Lila-Weißen eine gute Kontermöglichkeit. Nach einer Ecke des SV Meppen trieb Kopacz den Ball nach vorne. Der VfL spielte die entstandene Überzahlsituation jedoch nicht konsequent aus und kam nicht zum Abschluss.

Insgesamt entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte mit nur wenigen klaren Torchancen. Die Partie wurde phasenweise intensiv und durchaus hitzig geführt. Kurz vor der Pause hatte Meppen die beste Möglichkeit des ersten Durchgangs. Nach einem Fehlpass von Wiemann gelangte der Ball zu Zenga, der auf Schmitt ablegte. Dessen zentralen Abschluss parierte Niklas Sauter sicher.

Kurz nach Wiederbeginn ging der SV Meppen in Führung. Nach einer Ecke von der linken Seite kam Ersin Zehir in zentraler Position zum Kopfball und traf in der 50. Minute zum 0:1.

Der VfL suchte anschließend verstärkt den Weg nach vorne. In der 60. Minute versuchte es Wagner aus der Distanz, doch Meppens Torhüter Pünt parierte. Sechs Minuten später kamen die Lila-Weißen dem Ausgleich deutlich näher. Münst brachte einen starken Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Bornschein zum Kopfball hochstieg. Der noch abgefälschte Ball flog in Richtung der unteren Ecke, doch Pünt reagierte stark und verhinderte den Ausgleich. Die anschließende Ecke landete bei Henning, dessen Abschluss knapp am Pfosten vorbeirauschte.

Während Meppen im Verlauf der zweiten Hälfte mehrfach wechselte und dadurch frische Kräfte brachte, spielte der VfL nahezu in unveränderter Besetzung weiter. Auf der Osnabrücker Bank saßen mit Böggemann, Bukvic und Kröger lediglich drei Spieler, da der übrige Teil des Kaders für das spätere Testspiel gegen Paderborn vorgesehen war. Mit zunehmender Spielzeit machte sich die Belastung bemerkbar, die Intensität im Spiel der Lila-Weißen ließ spürbar nach.

In der 74. Minute erhöhte Meppen auf 2:0. Nach einem Freistoß kam Rankic im Strafraum frei zum Kopfball und traf unbedrängt zum zweiten Treffer des Drittligisten.

Acht Minuten später musste Bryan Henning nach einem Zweikampf mit einer Kopfverletzung ausgewechselt werden. Die Blessur erwies sich nach ersten Eindrücken jedoch als nicht schwerwiegend. Für ihn kam Adem Bukvic in die Partie.

In der 87. Minute sorgte Meppen schließlich für den Endstand. Nach einem Konter schloss Nadj den Angriff zum 3:0 ab. Dem VfL gelang in der verbleibenden Spielzeit kein eigener Treffer mehr, sodass die nicht-öffentliche Partie mit einer 0:3-Niederlage endete.

Bereits am Nachmittag steht für die Lila-Weißen der nächste Test an. Um 15:30 Uhr trifft der VfL an der Bremer Brücke auf den SC Paderborn.

VfL Osnabrück: Sauter – Wiemann, Janotta, Bornschein – Raimund, Wagner, Münst, Lesueur – Kopacz, Riesselmann, Henning (82. Bukvic)

SV Meppen: Pünt – Mißner, Fedl, Sprekelmeyer, Domröse – Zenga, Zehir, Deters – Schmitt, Akono, Ehlers

Titelbild: Jonas Jürgens

Text: Malik Scherz

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