VfL gewinnt Test gegen Bersenbrück mit 4:0

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Der VfL Osnabrück hat auch das zweite Testspiel innerhalb weniger Tage erfolgreich gestaltet. Vor 981 Zuschauern an der Bremer Brücke setzten sich die Lila-Weißen mit 4:0 gegen den TuS Bersenbrück durch. Daniel Kofi Kyereh brachte den VfL vor der Pause in Führung, nach dem Seitenwechsel sorgten Luca Joachim Raimund und Ismail Badjie mit einem Doppelpack für den deutlichen Endstand.

Cheftrainer Timo Schultz schickte seine Mannschaft in einem 3-4-2-1 auf den Platz. Vor Jonas Krumrey bildeten Robin Fabinski, Jannik Müller und Niklas Wiemann die Dreierkette. Patrick Kammerbauer und Joel Abu Hanna besetzten die Außenbahnen, Fridolin Wagner und Leonhard Luis Münst spielten im Zentrum. Hinter Robin Meißner agierten Daniel Kofi Kyereh und Leon Opitz.

Der VfL erwischte einen guten Start und kam bereits in der zweiten Minute zur ersten gefährlichen Aktion. Nach einer Balleroberung von Wagner ging es über Opitz schnell nach vorne. Dieser fand Kammerbauer, dessen Abschluss noch geblockt wurde, aber dennoch gefährlich auf das Bersenbrücker Tor kam und den TuS-Keeper erstmals zum Eingreifen zwang.

Auch anschließend blieben die Lila-Weißen am Drücker. Nach einem Freistoß entstand in der siebten Minute Unordnung im Strafraum der Gäste. Wiemann kam zum Abschluss, setzte den Ball allerdings über das Tor. Es folgten weitere gefährliche Möglichkeiten des VfL, der sich immer wieder mit guten Kombinationen in das letzte Drittel spielte, zunächst aber nicht zum verdienten Führungstreffer kam.

In der 26. Minute fehlten schließlich nur wenige Zentimeter. Münst zog aus rund 16 Metern ab und setzte seinen Versuch haarscharf am Tor vorbei. Drei Minuten später stand der Mittelfeldspieler erneut im Mittelpunkt. Münst drang in den Strafraum ein und wurde dort zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß übernahm Meißner, der den Ball jedoch an den linken Pfosten setzte.

Die Führung fiel schließlich in der 36. Minute. Kyereh wurde mit einem tiefen Ball in Richtung Strafraum geschickt und vollendete aus spitzem Winkel zum 1:0. Für den Sommerneuzugang war es der erste Treffer im Trikot des VfL.

Angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten hätte die Pausenführung durchaus höher ausfallen können. Der VfL kombinierte sich immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, ließ im Abschluss aber den nötigen Ertrag vermissen. So ging es mit dem 1:0 in die Kabinen.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Schultz nahezu komplett durch. Lediglich Abu Hanna blieb aus der Startformation auf dem Feld. Und die neu formierte Mannschaft war sofort da. Nach einem hohen Ballgewinn brachte Kopacz den Ball in der 46. Minute in den Strafraum, wo Raimund zur Stelle war und zum 2:0 traf. Für Raimund war es bereits der zweite Treffer innerhalb weniger Tage, nachdem er auch beim 5:3-Testspielerfolg gegen den SC Spelle-Venhaus erfolgreich gewesen war.

Der VfL nahm den Schwung aus dem frühen Treffer mit. In der 53. Minute kam Riesselmann aus der Drehung zum Abschluss, ehe nur zwei Minuten später das 3:0 fiel. Abu Hanna spielte einen starken Ball in die Tiefe auf Badjie. Der Angreifer nahm das Zuspiel mit und überwand den TuS-Keeper anschließend mit einem gefühlvollen Lupfer.

Auch mit der deutlichen Führung kontrollierten die Lila-Weißen das Geschehen. Riesselmann tauchte in der 65. Minute frei vor dem Tor auf, scheiterte jedoch am Schlussmann der Gäste. In der 76. Minute probierte es Kopacz von außerhalb des Strafraums, doch auch seinen Abschluss konnte der TuS-Keeper parieren.

Während der VfL weiter zu Möglichkeiten kam, ließ die Defensive im zweiten Durchgang überhaupt nichts zu. Bersenbrück erspielte sich nach dem Seitenwechsel keine Torchance.

Den Schlusspunkt setzte Badjie in der 86. Minute. Der Angreifer wurde im Strafraum zu Fall gebracht und übernahm beim fälligen Elfmeter selbst die Verantwortung. Badjie setzte den Ball hoch und unhaltbar ins Tor und schnürte damit seinen Doppelpack zum 4:0-Endstand.

Nach dem 5:3 gegen den SC Spelle-Venhaus gewinnt der VfL damit auch den zweiten Test innerhalb weniger Tage. Während die Chancenverwertung insbesondere vor der Pause noch Luft nach oben ließ, zeigten sich die Lila-Weißen im zweiten Durchgang effizienter und ließen gleichzeitig defensiv nichts mehr zu.

Die Statistik

VfL Osnabrück: Krumrey (46. Sauter) – Fabinski (46. Bornschein), Müller (46. Janotta), Wiemann (46. Lesueur) – Kammerbauer (46. Faber), Wagner (46. Kopacz), Münst (46. Henning), Abu Hanna – Kyereh (46. Riesselmann), Opitz (46. Badjie) – Meißner (46. Raimund)

Tore: 1:0 Kyereh (36.), 2:0 Raimund (46.), 3:0 Badjie (55.), 4:0 Badjie (86., FE)

Zuschauer: 981