Auch in diesem Jahr hat der VfL Osnabrück seine Neuzugänge mit dem traditionellen Willkommensritual in Stadt und Verein willkommen geheißen. Dabei lernten die neuen Gesichter aus den verschiedenen Bereichen des VfL nicht nur die Bremer Brücke und ihre besondere Fankultur näher kennen, sondern erhielten auch Einblicke in Osnabrücker Traditionen und Stadtgeschichte. Den Höhepunkt bildete das gemeinsame Steckenpferdreiten über die Rathaustreppe.
Der gemeinsame Tag begann dort, wo für den VfL vieles zusammenkommt: an der Bremer Brücke. Nach der Begrüßung in der Brückenschänke führte ein erster kurzer Abstecher in das VfL-Museum. Anschließend ging es hinter den Affenfelsen. Dort stellte sich der Löwenpudel e.V. vor und gab den Neuzugängen Einblicke in ihre Arbeit und ihr Engagement rund um den VfL und darüber hinaus.
Die nächste Station befand sich in der Ostkurve. Hier präsentierte sich die Fanabteilung des VfL und verband die Vorstellung ihrer Arbeit mit einigen Quizfragen. Stellvertretend für die zahlreichen Fanclubs der Lila-Weißen berichteten anschließend zwei Vertreter über das Fanclubleben. Bei einer „Entenjagd“ mussten die Neuzugänge zudem einschätzen, welche Geschichten aus der VfL- und Fankultur tatsächlich passiert und welche frei erfunden waren.
Danach wartete vor der Bremer Brücke ein besonderer Shuttle: Der bekannte beige Traditionsbus nahm die Gruppe mit auf eine Fahrt durch Osnabrück. Die Tour endete am Löwenpudel, bevor es zu Fuß weiter in Richtung Rathaus ging.

An der Rathaustreppe wurden die Neuzugänge bereits von Beschäftigten der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) erwartet. Sie überreichten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die eigens gefertigten Steckenpferde, die seit Jahren ein fester Bestandteil des Willkommensrituals sind.
Im historischen Friedenssaal begrüßte anschließend Bürgermeisterin Westermann die neuen VfLerinnen und VfLer und hieß sie auch im Namen der Stadt Osnabrück willkommen. Zurück auf der Rathaustreppe richtete VfL-Präsident Holger Elixmann einige Worte an die Gruppe. Dabei erläuterte er die Bedeutung des Steckenpferdreitens für Osnabrück und die Idee, diese besondere Tradition mit der Aufnahme neuer Menschen in die VfL-Gemeinschaft zu verbinden.
Dann wurde es traditionell: Mit ihren Steckenpferden ging es für die Neuzugänge über die Rathaustreppe – inklusive der obligatorischen Brezelübergabe.
„Der Tag war eine richtig gute Möglichkeit, den Verein und die Stadt noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Gerade die Einblicke in die Fankultur und die Geschichten rund um den VfL waren spannend. Beim Steckenpferdreiten merkt man dann auch, wie eng der Verein mit Osnabrück verbunden ist. So ein Tag hilft auf jeden Fall dabei, noch schneller anzukommen“, sagt Neuzugang Konrad Faber.
Zum Abschluss kam die Gruppe im StadtGalerie Café zusammen. Bei gemeinsamem Essen und Kaltgetränken klang das Willkommensritual aus. Der VfL bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen, die bei der Umsetzung geholfen haben.
Titelbild: Fabian Frommeyer








