
Die Profis des VfL Osnabrück ziehen im November für die verbleibenden Wochen des Jahres erneut von der Illoshöhe an die Bremer Brücke. Wie bereits im vergangenen Winter wird die Sparkasse Osnabrück-Nordtribüne zum vorübergehenden Mannschaftsquartier. Trainiert wird weiterhin auf dem Rasenplatz am Schinkelberg, wo die Mannschaft im Januar 2027 planmäßig das neue Trainingszentrum beziehen soll.
Der Umzug ins Stadion ist derzeit für Mitte November vorgesehen. Anschließend nutzt der Lizenzbereich die Räumlichkeiten für die Trainingsvorbereitung und Nachbereitung sowie den gemeinsamen Mannschaftsalltag. Bis zum letzten Pflichtspiel des Kalenderjahres beim 1. FC Nürnberg rund um den 20. Dezember bleibt die Bremer Brücke die tägliche Anlaufstelle der Lila-Weißen.
Von dort geht es für die Trainingseinheiten hoch zum Schinkelberg. Der mit einer Rasenheizung ausgestattete Platz bietet gute Voraussetzungen für die Arbeit in den kälteren Monaten. Zugleich verkürzen sich durch den Umzug die Wege zwischen Trainingsplatz und Mannschaftsquartier.
Bereits in der vergangenen Saison hatte der VfL dieses Modell genutzt. Im November 2025 zog die Mannschaft in die Räume unter der Nordtribüne und blieb letztlich dort bis zum gesicherten Aufstieg im Mai. Neben den kurzen Wegen bot das Quartier Platz für Krafttraining, Regeneration, Videoanalysen und gemeinsame Mahlzeiten. Spieler und Trainer blickten anschließend positiv auf die Zeit an der Brücke zurück.
„Wir haben uns ganz bewusst wieder für diese Lösung entschieden. So können wir kurze Wege zum Trainingsplatz garantieren und die bestmögliche Betreuung der Spieler ermöglichen. Noch mehr freuen wir uns allerdings, dann mit dem Jahreswechsel endgültig zum Schinkelberg zu ziehen“, erklärt Daniel Latkowski, Technischer Direktor beim VfL.
Für Januar 2027 ist der Einzug in den neuen VfL-Campus am Schinkelberg geplant. Das von Goldbeck errichtete Funktionsgebäude vereint künftig Profifußball und Geschäftsstelle unter einem Dach. Für die Mannschaft entstehen dort unter anderem Umkleiden, ein Athletikraum, Räume für Physiotherapie und Videoanalyse sowie Regenerationsbereiche mit Sauna und Eistonne.
Vom Umzug des Lizenzbereiches profitiert gleichzeitig auch das Nachwuchsleistungszentrum, das die bisherigen Räumlichkeiten der Profis sowie die Trainingsplätze nutzen kann.
Die neuen Möglichkeiten am Schinkelberg nutzt der VfL bereits ausgiebig im Rahmen der Vorbereitung auf die Rückrunde. Die Lila-Weißen bleiben in Osnabrück, ein externes Wintertrainingslager ist nicht vorgesehen. Die weiteren Termine des Winterfahrplans werden gesondert bekannt gegeben.
Titelbild: Jonas Jürgens
Text: Malik Scherz


