Der VfL Osnabrück trauert um seinen ehemaligen Spieler Mario Laubinger. Der frühere Offensivspieler, der bereits als Jugendlicher sein Profidebüt an der Bremer Brücke feierte und in der Jugend über viele Jahre das lila-weiße Trikot trug, ist am Samstag, den 11. Juli 2026, im Alter von 64 Jahren verstorben.

Mit Mario Laubinger verliert der VfL Osnabrück einen ehemaligen Spieler, der den Verein seit seiner Jugend eng verbunden war. Entdeckt von Jugendtrainer Friedel Hoppe, entwickelte sich der technisch versierte Offensivspieler zu einem der prägenden Akteure des erfolgreichen A-Jugend-Jahrgangs, der 1978/79 die Meisterschaft in der Verbandsliga gewann. Als Torschützenkönig empfahl er sich für den Zweitligakader der Lila-Weißen.

Sein Profidebüt bleibt bis heute in besonderer Erinnerung. Am 31. August 1979 wurde der damals 17-Jährige beim Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen eingewechselt und erzielte kurz vor Spielende den Treffer zum 2:0-Endstand. Es war ein Einstand, wie ihn sich jeder Nachwuchsspieler erträumt. Bis 1983 gehörte Laubinger dem Zweitligakader des VfL an. Verletzungen und die starke Konkurrenz verhinderten zwar den dauerhaften Durchbruch, dennoch gehörte er vier Jahre lang dem Profikader an und sammelte parallel Spielpraxis in der Amateurmannschaft, wo er als geschätzter Mitspieler und Teamkollege hohes Ansehen genoss.

Auch nach seiner Zeit an der Bremer Brücke blieb Laubinger dem Osnabrücker Fußball eng verbunden. Beim Spielverein 16 prägte er gemeinsam mit langjährigen Weggefährten eine erfolgreiche Ära und hatte maßgeblichen Anteil am sportlichen Aufstieg des Vereins von der 1. Kreisklasse bis in die Bezirksliga. Der Spielverein blieb bis zuletzt seine sportliche Heimat.

Er hinterlässt seine Ehefrau Renata, vier Kinder und neun Enkelkinder. Der VfL Osnabrück ist in Gedanken bei seiner Familie, seinen Freunden sowie allen Wegbegleitern und wünscht ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft.

Ruhe in Frieden, Mario.