Sports For Future


Mit dem eindringlichen Appell für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen tritt Sports For Future in die Öffentlichkeit, um sich mit einer prominenten und relevanten Stimme in die Klimadebatte einzubringen. Dieses Bündnis aus Sportler*innen, Vereinen, Verbänden sowie weiteren Unterstützern bezieht deutliche Position, stellt sich der Verantwortung, die der Sport als eine der wichtigen Säule der Gesellschaft übernehmen muss, gerade auch deshalb, weil der Sport selbst zur Klimakrise beiträgt.

Die auf Initiative des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim geborene Idee wird von einem Netzwerk aus der Welt des Sports ins Leben gerufen und umgesetzt. Zu den Initiatoren zählen der Fußball-Bundesligist SV Werder Bremen, Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück, die Deutsche Sportjugend (dsj), Global United FC e.V., Fabian Hambüchen (Turnen), Anni Friesinger (Eisschnelllauf), Holger Nikelis (Rollstuhl-Tischtennis), Sebastian Polter (Fußball), Jacqueline Otchere (Stabhochsprung), Lutz Pfannenstiel (Fußball) und die TSG 1899 Hoffenheim.

Einweg Mehrweg


Im letzten Jahr wurde im ganzheitlich gedachten Nachhaltigkeitsprozess insbesondere das Thema „Einwegbecher“ an der Bremer Brücke von den Verantwortlichen des VfL Osnabrück mit dem Ziel analysiert, eine umweltschonendere Lösung herbeizuführen. Nach intensiver Validierung der Optionen auf wissenschaftlicher Basis werden zum Brückentag gegen den 1. FC Nürnberg auf der GiroLive-Nordtribüne Mehrwegbecher eingeführt.

Nicht erst seit der durch VfL-Fan Fredy Engel 2019 initiierten Online-Petition stand das Thema „Plastikmüll“, insbesondere hervorgerufen durch Getränkebecher, an der Bremer Brücke auf dem Prüfstand. „Wir sind auch deshalb einer der Initiatoren von Sport4Future, weil genauso wie für die Gesellschaft im Allgemeinen auch für uns das Thema Nachhaltigkeit wichtig ist. Wir verstehen unser Engagement bei der Initiative auch als Selbstverpflichtung. Wir kennen die Felder, in denen wir Nachholbedarf haben und wollen uns genau hier sukzessive verbessern. Die Einführung des Mehrwegbechers auf der Nordtribüne ist ein wichtiger Schritt“, erklärt Jürgen Wehlend, Geschäftsführer des VfL Osnabrück.