34. Spieltag

Heimspiel
VfL Osnabrück
44'
Wiemann
1:1
76'
Makridis
2:1
2
:
1
Hertha BSC
5'
Dárdai
0:1
So. 19.05.2024 Anstoß: 15:30 Uhr

Statistiken zu diesem Spiel auf:

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Vorbericht zum letzten Saisonspiel

Am Sonntag ist im letzten Spiel der Saison Hertha BSC zu Gast an der Bremer Brücke (Anpfiff: 15:30 Uhr). Der VfL will sich mit einem erfolgreichen Heimspiel und drei Punkten aus der Liga verabschieden. Der Vorbericht.

Die Ausgangslage

Hertha BSC steht vor dem letzten Spieltag auf dem achten Tabellenplatz und zählt 48 Punkte. Mit einem Sieg gegen den VfL wäre für die Berliner Mannschaft maximal noch der siebte Platz in der Endtabelle möglich. Damit bleibt der erhoffte direkte Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga aus. Aus den letzten drei Spielen holte die „Hertha“ vier Punkte, drei davon am vergangenen Wochenende gegen Kaiserslautern. Den VfL erwartet mit dem Berliner Klub vor allem ein starkes Team in der Offensive. Trotz des nur achten Tabellenrangs verbucht die Mannschaft von Pál Dárdai mit 68 Treffern die zweitmeisten Tore der Liga. Folglich ist wenig überraschend, dass der vor dem letzten Spieltag erfolgreichste Torjäger der Liga auch ein Herthaner ist: Haris Tabakovic erzielte in dieser Saison bereits 22 Treffer. Zudem erzielte auch Herthas Fanliebling Fabian Reese bereits zehn Tore und gab elf Assists.

Auch wenn der Abstieg in die 3. Liga für den VfL bereits feststeht, will das Team ihren Fans noch einmal einen schönen Fußballnachmittag im letzten Heimspiel der Saison bereiten. Dazu setzt das Team von Uwe Koschinat alles daran, an der Bremer Brücke gegen Hertha BSC drei Punkte einzufahren und die Saison mit einer positiven Leistung zu beenden.

Bilanz

Erst 20-mal trafen die beiden Teams aufeinander. Das Remis im Hinspiel dieser Saison war dabei das erste Duell der beiden Klubs seit zwölf Jahren. Die Bilanz spricht für die Berliner Gäste, die neun Spiele für sich entscheiden konnten. Allerdings gewann Hertha BSC davon nur ein Spiel an der Bremer Brücke. Der VfL gewann das Aufeinandertreffen sechs Mal und erzielte jeden dieser Siege im heimischen Stadion.

Das Personal

Michael Cuisance ist nach seiner Erkrankung wieder moderat in das Mannschaftstraining eingestiegen, sein Einsatz am Wochenende ist trotzdessen noch fraglich. Erik Engelhardts Knieprobleme haben sich zwar verbessert, aber auch er konnte bisher nur Teile des Mannschaftstrainings absolvieren.

Alle anderen Spieler sind für die Partie gegen Hertha einsatzfähig. In der Trainingswoche nahm zudem U19-Spieler Peter Remmert am Training der Profis teil.

Stimmen zum Spiel

Uwe Koschinat zum Saisonabschluss: „Wir haben den Entschluss gefasst, dass wir die Saison nicht noch in irgendeiner Form ausdehnen. Das heißt, für die Spieler soll dann das letzte Element auch das Hertha-Spiel sein. Wir wollen eine inhaltlich starke Truppe auf den Platz kriegen, denn wir wollen natürlich dieses letzte Spiel gewinnen und wollen einen guten Eindruck von dieser Saison hinterlassen.“

Uwe Koschinat über den Gegner: „Die Mannschaft setzt sich zusammen aus extrem viel Erfahrung und Körperlichkeit in der Innenverteidigung. Darüber hinaus ist Hertha aus meiner Sicht eine sehr torgefährliche Truppe.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender sky überträgt die Partie im Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet Live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.

Aufstellung wurde noch nicht veröffentlicht

Heimsieg im letzten Spiel der Saison

Nach einer wackeligen Anfangsphase und dem frühen Rückstand kam der VfL immer besser in die Partie. Nach dem Ausgleich zum Ende der ersten Hälfte drehten die Lila-Weißen das Spiel in der zweiten Halbzeit und verabschieden sich mit einem 2:1-Sieg aus der 2. Bundesliga. Der Spielbericht.

Uwe Koschinat veränderte die Startformation auf vier Positionen. Maxwell Gyamfi, Jannis Wulff, Lars Kehl und Tyger Lobinger rückten für Timo Beermann, Christian Conteh und Charalambos Makridis in die Startelf. Timo Beermann stand heute aufgrund einer Prellung dabei gar nicht im Kader. Für viele Spieler war es die letzte Partie in Lila-Weiß gewesen. Darunter die langjährigen VfLer Philipp Kühn, Florian Kleinhansl und Lukas Kunze, die vor dem Spiel noch einmal im Stadion verabschiedet wurden.

Der VfL startete wackelig in die erste Hälfte und die Mannschaft von Uwe Koschinat war in der Defensive noch nicht wach genug. Hertha nutzte dies bereits in der fünften Spielminute und traf durch Palko Dardai zur Führung (0:1). Auch die folgenden Minuten waren geprägt von guten Chancen der Berliner, aber die Gäste vergaben ihre Möglichkeiten und es bleib bei dem 0:1. Die Lila-Weißen kamen immer besser in die Partie und hatten in der 20. Minute ihre erste gute Chance auf den Ausgleich. Gyamfi kam nach einer Flanke Kleinhansl per Kopf zum Abschluss und forderte den Herthaner Keeper. Der VfL spielte weiter nach vorne und kam durch Lobinger (30.) und erneut Gyamfi (38.) wieder zu guten Abschlüssen. In der 44. Spielminute belohnte sich das Team für seine Leistungssteigerung und Niklas Wiemann traf nach einer Ecke per Kopf zum 1:1. Mit dem Ausgleich ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte begann eher verhalten auf beiden Seiten. Die Partie spielte sich vor allem im Mittelfeld ab mit weniger Situationen in den Strafräumen. Dabei hatten die Gäste mehr Ballbesitz. In der 76. Minute konnte der VfL sich dann aber entscheidend in Richtung gegnerisches Tor kombinieren. Makridis brachte den auf das Tor, wo der eingewechselte Wriedt den Fuß hinhielt und den Ball zur Führung abfälschte (2:1). Nachdem der VfL das Spiel drehen konnte, versuchte Hertha noch einmal wieder in Richtung Osnabrücker Tor zu kommen, blieb dabei aber wenig gefährlich. Ansonsten passierte nicht mehr viel und der VfL konnte mit einem 2:1-Sieg die Saison abschließen. Damit verabschiedet der VfL Osnabrück mit einem positiven Ergebnis aus der Liga. Ab dem 2. August kämpft der VfL in der 3. Liga wieder um Punkte.

Tore: P. Dardai (0:1, 5.), Wiemann (1:1, 44.), Wriedt (2:1, 76.)

Aufstellung: Kühn (Böggemann, 84.) – Ajdini, Gyamfi, Wiemann, Kleinhansl – Gnaase, Tesche, J. Wulff (Goiginger 84.), Kehl (Cuisance, 68.), Niemann (Makridis, 67.) – Lobinger (Wriedt, 73.)