Am Mittwochabend gastierte der VfL beim Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim im Viertelfinale des NFV-Pokals. Der Favorit setzt sich mit 3:0 durch.

Gerade in den Anfangsminuten waren die Underdogs sehr engagiert und gefährlich vor dem Osnabrücker Tor. Auch wenn der im Tor eingesetzte Daniel Adamczyk nie richtig eingreifen musste, gingen drei gefährliche Schüsse in Richtung seines Tores.

In der Folge verflachte das Spiel etwas, ehe der VfL nach einer Ecke des VFV einen genialen Konter setzte. Niemann schickte Heider in die Gasse, der zunächst an Brandt scheiterte. Wulff setzte nach und passte den Ball auf Putaro, der klasse ins Netz abschloss (30.).

In der 40. Minute hätte der VfL bereits erhöhen können, Wulff war bereits am Keeper vorbei, der Abschluss wurde allerdings noch in letzter Sekunde geblockt. So ging es mit einer knappen Führung in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte ging es weiter munter hin und her, beide Mannschaften kamen immer wieder in gefährliche Räume. Für den VfL waren es Niemann und Traoré, die beide im Strafraum zum Abschluss kamen, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnten.

In der Schlussphase wollte die Borussia unbedingt den Ausgleich erzielen und offenbarte Räume. Kunze war es am Ende, der den Deckel auf das Spiel machte. Aus nahezu identischer Position erzielte der Mittelfeldspieler in der 86. Minute sowie in der 92. Minute seine ersten beiden Pflichtspieltore in dieser Saison.

Aufstellungen

Hildesheim: Brandt – Baghdadi, Aytun, Rauch, Kalinowski, Pläschke – Steinwedel, Schulze – El-Saleh – Sonntag, Göttel.

Osnabrück: Adamczyk – Haas, Beermann, Gyamfi, Traoré – Wulff, Chato, Tesche – Niemann, Heider, Putaro


Text: Malik Scherz

Foto: osnapix