18. Spieltag

Heimspiel
VfL Osnabrück
0
:
1
SpVgg Greuther Fürth
38'
Green
0:1
Di. 26.01.2021 Anstoß: 20:30 Uhr | Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen

match-center

Rückrunden-Start gegen Greuther Fürth

Mit einem 1:1-Unentschieden begann die Zweitligasaison für die SpVgg Greuther Fürth und den VfL Osnabrück. Am Dienstagabend sehen sich beide Teams an der Bremer Brücke wieder. Die Partie wird um 20.30 Uhr angepfiffen.

Fünf Siege in Folge katapultierten die Spielvereinigung Ende November auf Platz 1 der 2. Bundesliga. 19 Treffer standen seinerzeit zu Buche – da konnte nur der Hamburger SV mithalten. Aktuell gehört Greuther Fürth noch immer zu den torgefährlichsten Teams und überdies zu den TOP 5 im Fußball-Unterhaus. Doch in den letzten drei Spielen gelang dem Team von Stefan Leitl kein dreifacher Punktgewinn mehr.
Das gilt – in verschärfter Form – auch für den VfL, der zuletzt gegen Würzburg, den HSV und Erzgebirge Aue das Nachsehen hatte.

Verteilte Torgefahr

Gegen den HSV und Aue bekamen es die Lila-Weißen mit dem gefährlichsten Torjäger und einem der erfolgreichsten Sturm-Duos zu tun. Bei den Franken verteilt sich die Torgefahr auf die nominellen Stürmer Havard Nielsen und Branimir Hrgota (je 5) sowie die Mittelfeldakteure Sebastian Ernst (6), Julian Green und Paul Seguin (beide 5).

Leistungsträger vor Bundesliga-Aufstieg

Ob seiner Mannschaft der Sprung in die Bundesliga gelingt, steht noch in den Sternen. Für David Raum wird die Saison 2021/22 mit einiger Wahrscheinlichkeit erstklassig. Der 22-jährige wechselt im Sommer ablösefrei zur TSG Hoffenheim. Die Sinsheimer waren nicht der einzige Interessent, den Raum mit seinem unwiderstehlichen Offensivdrang beeindrucken konnte. In der laufenden Saison bereitete der Außenverteidiger in Liga und Pokal stolze zehn Treffer vor.
David Raum ist aber auch eine Art Mannschaftskollege von Sebastian Kerk. Wie Osnabrücks Top-Scorer gehörte er immer wieder zur kicker-Elf des Tages. Raum war schon fünfmal dabei, Kerk kommt aktuell auf sechs Nominierungen.

Taktisches

Man darf davon ausgehen, dass die Franken auch in Osnabrück ein klares 4-3-3- oder ein 4-4-2-System mit Raute spielen werden. Von der Idee, durch Pressing, viel Ballbesitz und eine hohe Passquote Druck auszuüben, dürften sie ebenfalls nicht ablassen. Überdies stellt Greuther Fürth eines der lauffreudigsten Teams der 2. Liga. Allen in allem ist das Kleeblatt für jeden Gegner eine echte Herausforderung, wie zuletzt die formstarken Düsseldorfer feststellen mussten (3:3).

Lila-Weiß gegen Grün-Weiß

17 Liga-Duelle und ein Pokalspiel fanden mehrheitlich einen fränkischen Sieger. Achtmal hatte Greuther Fürth am Ende die Nase vorn, der VfL konnte fünf Partien für sich entscheiden. Eins von insgesamt fünf Unentschieden gab es im Hinspiel, das – wie eingangs erwähnt – 1:1 endete.

Spieltag: 26.01.2021, 20.30 Uhr, Bremer Brücke
Spieltags-Hashtag: #OSNSGF

VfL Osnabrück
Spielaufstellung
22
Philipp Kühn
 TW
6
Ludovit Reis
8
Ulrich Taffertshofer
9
Christian Santos
14
Etienne Amenyido
18
Maurice Trapp
19
Kevin Wolze
29
Bryan Henning
30
Maurice Multhaup
33
Timo Beermann
37
Sebastian Kerk
 
Ersatzbank
1
Moritz Nicolas
 ETW
4
Lukas Gugganig
10
Niklas Uwe Schmidt
16
Ulrich Bapoh
17
Adam Susac
20
Marc Heider
23
David Blacha
25
Sven Köhler
28
Tim Möller
SpVgg Greuther Fürth
Spielaufstellung
30
Sascha Burchert
 TW
2
Simon Asta
4
Maximilian Bauer
5
Mergim Mavraj
10
Branimir Hrgota
14
Hans Nunoo Sarpei
19
Dickson Abiama
21
Timothy Tillman
22
David Raum
33
Paul Seguin
37
Julian Green
 
Ersatzbank
1
Marius Funk
 ETW
7
Robin Luca Kehr
8
Marijan Ćavar
15
Sebastian Ernst
16
Håvard Nielsen
18
Marco Meyerhöfer
23
Paul Jaeckel
24
Anton Stach
40
Jamie Leweling

0:1 Niederlage gegen Fürth

Dienstagabend, 20.30 Uhr, Brückentag: Im Abendspiel des 18. Spieltags empfing der VfL Osnabrück die SpVgg Greuther Fürth an der Bremer Brücke. Gegen den Tabellenfünften musste sich der VfL Osnabrück unglücklich mit 0:1 geschlagen geben.

Der VfL begann im 4-2-3-1 mit Kühn im Tor, Trapp und Beermann in der Innenverteidigung, Wolze und Multhaup auf den Flügeln. Im Zentrum sollten Reis und Taffertshofer für Stabilität sorgen, davor die Dreierkette mit Kerk, Amenyido und Henning und als Sturmspitze war Santos gesetzt.

Freistoßknaller von den „Kleeblättern“ gleich mal in der 2. Minute: Taffertshofer hatte Sarpei zu Fall gebracht, der tippt die Kugel nur kurz an und Seguin zielt knapp über den Kasten von „Pipo“ Kühn.

Nur wenig später der erste VfL-Angriff: Henning schickt Multhaup, seine Flanke landet aber in den Händen von Burchert.

Die Fürther ließen ihre Klasse in der Folge ein ums andere Mal aufblitzen, die Lila-Weißen hielten giftig dagegen. Chancen u.a. für Amenyido und Kerk waren die Folge, Toren blieben weiter aus.

Bis zur 38. Minute gestaltete sich das Spiel recht offen mit leichten, spielerischen Vorteilen für die Gäste, dann war es doch wieder passiert: Über die linke Seite drangen die Fürther in den Strafraum ein, Julian Green bekam den Ball kurz serviert und zielte hart und flach in die Mitte, keine Chance für Kühn.

Auch in der Folge kam der VfL durch Reis zu einer weiteren Gelegenheit, die knappe 0:1 Führung für die Gäste hatte aber bis zum Halbzeitpfiff Bestand.

Nach einem Foul von Kevin Wolze, der bereits Gelb-verwarnt war, kam VfL-Youngster Tim Möller in der 52. Minute zu seinem Debüt in der 2. Bundesliga. Das Spiel fand bis dahin hauptsächlich im Mittelfeld statt, beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter Rasen.

In der 67. Minute war der Arbeitstag von „Terrier“ Bryan Henning beendet, für ihn kam Niklas Schmidt in die Partie.

Auch Fürth wechselte: Torschütze Green verließ das Feld, für ihn kam Ernst.

Schrecksekunde in der 71. Minute: Taffertshofers Querpass vor der Box wäre um ein Haar das zweite Tor für Fürth geworden, aber beim Schuss von Abiama rettet die Latte.

Doppelwechsel bei Fürth in der 80. Minute: Für Sarpei und Hrgota, dafür kamen Stach und Nielsen. Auch der VfL wechselte eine Minute später: Für Santos und Amenyido kamen Heider und Bapoh.

Zuvor war ein direkter Freistoßversuch von Kerk am Gegenspieler in der Mauer hängengeblieben.

Bis zum Schluss war den Lila-Weißen der unbedingte Wille anzumerken, hier noch etwas mitzunehmen, die Mittel fehlten leider. So blieb es beim tristen 0:1 für die SpVgg Greuther Fürth.