14. Spieltag

Heimspiel
VfL Osnabrück
22'
Wulff
1:1
66'
Engelhardt
3:2
3
:
2
Hallescher FC
4'
Zimmerschied
0:1
24'
Kreuzer
1:2
59'
Reddemann (ET)
2:2
Mo. 31.10.2022 Anstoß: 19:00 Uhr | Schiedsrichter: Marc Philip Eckermann
Zuschauer: 13262 Zuschauer

match-center

Am Montag gastiert der Hallesche FC an der Bremer Brücke (Anpfiff: 19:00 Uhr). Beide Mannschaften stecken in der unteren Tabellenhälfte fest. Der Vorbericht.

Die Ausgangslage

Der Blick auf den Gegner ist bereits seit Anfang der Woche auf vfl.de zu lesen (hier geht’s zum Gegnercheck).

Nach dem Ausruf des Abstiegskampfs wurden die Sinne in dieser Woche noch einmal geschärft, der Fokus liegt voll auf dem Heimspiel am Montag. Gegen den Tabellennachbarn sollen unbedingt drei Punkte eingefahren werden. Die Leistungen in Heimspielen unter der Leitung von Tobias Schweinsteiger waren über weite Strecken gut, auch wenn das Ergebnis gegen den TSV 1860 München dies nicht widerspiegelte.

Die Bilanz

So eng wie beide Vereine in der Tabelle nebeneinander liegen, so ausgeglichen ist auch die Matchbilanz. Bislang gab es 16 Drittliga-Duelle zwischen dem VfL Osnabrück und dem Halleschen FC. Beide Kontrahenten gingen je sechsmal als Sieger vom Platz, vier Duelle endeten unentschieden. Im eigenen Stadion verlor der VfL nur einmal gegen den HFC – umgekehrt war es genauso.

Das Personal

Beim VfL fallen Oliver Wähling, Sören Bertram und Emeka Oduah weiter aus. Sven Köhler ist aufgrund der fünften gelben Karte gesperrt. Benas Satkus befindet sich auf dem Weg zurück ins Mannschaftstraining.

Stimmen zum Spiel

Cheftrainer Tobias Schweinsteiger blickt positiv auf das Flutlichtspiel: „Das Training war sehr intensiv und wir haben die Niederlage aus dem Ärmel geschüttelt. Im Training haben wir viel umgesetzt und Gas gegeben. Man hat aber natürlich die Frustration gespürt. Halle arbeitet schon lange mit ihrem Cheftrainer zusammen, sodass sie wissen, was sie spielen wollen. In den letzten Spielen haben sie viel rotiert, also müssen wir schauen, wer Montag auf dem Feld stehen wird. Bei uns sind Sven Köhler und ich gesperrt. Wir haben eine gute Auswahl an Spielern, die Sven auf dem Feld ersetzen werden. In Heimspielen haben wir immer ganz gut gespielt, uns dann aber manchmal nicht belohnt. Die Brücke gibt uns eine enorme Energie und pusht jeden Einzelnen. Genau das werden wir am Montag brauchen.“

„Ich würde mich sehr freuen, im Mittelfeld zu spielen, aber das muss der Trainer entscheiden. Halle ist eine sehr kampfstarke Mannschaft. Wir müssen am Montag direkt da sein und die Zweikämpfe annehmen. Dazu müssen und wollen wir vorne effektiver spielen. Mit den Zuschauern möchten wir an die letzten Heimspiele anknüpfen. Die Fans peitschen uns nach vorne und sind eine große Motivation. Nach dem Spiel in Elversberg haben wir schon Alarm geschlagen. Je länger die Woche ging, desto positiver war die Stimmung. Wir freuen uns auf Montag“, ergänzt Paterson Chato seinen Trainer.

VfL Osnabrück
Spielaufstellung
1
Daniel Adamczyk
 TW
3
Florian Kleinhansl
4
Maxwell Gyamfi
8
Robert Tesche
9
Erik Engelhardt
15
Paterson Chato
17
Felix Higl
23
Haktab Omar Traore
28
Noel Niemann
32
Jannes Wulff
33
Timo Beermann
 
Ersatzbank
22
Philipp Kühn
 ETW
11
Ba-Muaka Simakala
13
Lukas Kunze
16
Henry Rorig
19
Leandro Putaro
20
Marc Heider
24
Manuel Haas
29
Davide-Jerome Itter
38
Kevin Wiethaup
Hallescher FC
Spielaufstellung
1
Daniel Mesenhöler
 TW
5
Jannes Vollert
8
Niklas Kreuzer
11
Aaron Philipp Herzog
17
Aljaz Casar
18
Dominik Patryk Steczyk
22
Nico Hug
25
Sören-Kurt Reddemann
30
Tom Zimmerschied
31
Niklas Landgraf
33
Jonas Nietfeld
 
Ersatzbank
32
Luca Bendel
 ETW
4
Seymour Fünger
7
Leon Damer
9
Sebastian Müller
10
Timur Gayret
19
Elias Löder
20
Tunay Deniz
27
Louis Samson
29
Andor Jozsef Bolyki

Zu diesem Spiel ist derzeit leider noch keine Bildergalerie verfügbar.

Wendesieg gegen Halle

Montagabend, ziemlich volles Haus an der Bremer Brücke! Zum Abschluss des 14. Spieltags war der Hallesche FC einmal mehr zu Gast in Osnabrück. Hier kommt unser Spielbericht.

Die Vorzeichen waren klar:  Beide Teams standen vor der Partie mit 13 Punkten kurz vor der Abstiegszone der 3. Liga und wollten sich mit drei Punkten eine ruhigere Ausgangslage für die kommenden Aufgaben erarbeiten. Beim VfL waren Cheftrainer Tobias Schweinsteiger (Rot in Elversberg) und Mittelfeldmotor Sven Köhler (Gelb-Rot in Elversberg) für die Partie gesperrt, Tim Danneberg leitete gemeinsam mit Danilo de Souza von der Seitenlinie. Im Vergleich zur 1:4 Niederlage in Elversberg gab es vier Änderungen in der Startelf: Maxwell Gyamfi rückte wieder in die Innenverteidigung, Paterson Chato rückte dafür auf die defensive Mittelfeldposition. Neu in der Startelf waren Jannes Wulff für Lukas Kunze, und Erik Engelhardt für Chance Simakala. Taktisch starteten beide Mannschaften in einem 4-3-3. Schiedsrichter der Partie war Marc Philip Eckermann.

Bereits in der vierten Minute klingelte es im Osnabrücker Tor: Ein zunächst geklärter Flankenball wurde im zweiten Anlauf der Hallenser nochmal gefährlich und Zimmerschied traf zum 0:1 aus dem Rückraum aus rund 16 Metern. Adamczyk war mit schlechter Sicht beim Treffer machtlos. Schlechter hätte die Startphase nicht beginnen können.

Auf das Montagsspiel reagierten die Fanlager übrigens unterschiedlich: Während Halle auf optischen Support durch Fahnen verzichtete und mit einem großen „Montagsspiele bleiben Scheisse“-Banner am Zaun auf die Ansetzung reagierte blieb sich die Ostkurve treu und verzichtete für die ersten 45 Minuten auf ihren Support.

Der VfL stabilisierte sich zwar, aber es blieb ein nervöses Spiel von Lila-Weiß. In der 22. Minute dann der Ausgleich: Wulff trieb den Ball durchs Zentrum nach vorn und zog dann – endlich! – mal trocken von der Sechzehnerkante ab und traf links unten ins HFC-Tor. 1:1!!

Der Osnabrücker Torjingle war gerade verklungen, da dröhnte ein Pfiff von Schiri Eckermann in den Ohren der VfL-Fans – Elfmeter für die Hallenser! Traoré hatte im Zweikampf mit Hug das Bein stehen lassen, Kreuzer verwandelte sicher. 2:1 für Halle.

Bis zur Pause blieb es eng und nervös auf Osnabrücker Seite. Die Hallenser waren insgesamt zielstrebiger und gefährlicher in ihren Aktionen. Die Verunsicherung nach den letzten Niederlagen war spürbar beim VfL.

Zur zweiten Hälfte gab es eine personelle Änderung beim VfL: Für den glücklosen Higl kam Simakala in die Partie.

Der VfL startete giftig in die zweiten 45 Minuten, kassierte aber bereits in der 47. Minute eine Verwarnung für Traoré, der, zumindest für unseren Geschmack, den Ball nach vorn gespielt hatte. Es wurde auf jeden Fall härter auf dem Feld…

In der 60. Minute belohnte sich der VfL für die Bemühungen: Der nimmermüde Engelhardt setzte sich auf der linken Angriffsseite durch, passte flach und scharf ins Zentrum, wo Chato einschob. 2:2, da ging noch was!!

Und wie: In der 67. Minute brachte Kleinhansl eine Flanke direkt vor das Tor. Mesenhöler faustete den Ball direkt vor die Füße von Engelhardt, der wiederum direkt den Ball im Tor versenkte.

In der Folge war es von beiden Teams Kampf pur! Der VfL drückte auf das vierte Tor, die Hallenser wehrten sich nach Kräften und blieben ihrerseits stets gefährlich. Das Spiel wogte hin und her, der VfL hatte jetzt mehr von der Partie, aber die Nervösität blieb.

Und das bis zur 93. Minute, ehe Schiri Eckermann diesen Halloween-Krimi endlich abpfiff! 3:2, ein ganz wichtiger Wendesieg für den VfL, der am Sonntag in Zwickau gefordert ist!

 

Aufstellungen

VfL: Adamczyk – Kleinhansl, Beermann, Gyamfi, Traoré – Chato, Wulff (Putaro, 70.), Tesche – Higl (Simakala, 46.), Engelhardt (Kunze, 80.), Niemann (Heider, 62.)

Hallescher FC: Mesenhöhler – Landgraf (Damer, 84.), Vollert, Reddemann, Kreuzer – Hug (Deniz, 69.), Casarn (Gayret, 69.), Herzog – Zimmerschiedt (Löder, 84.), Nietfeld, Steczyk (Müller, 65.)

Ecken

VfL: 5

Hallescher FC: 8

Verwarnungen

VfL: Traoré (47.),

Hallescher FC:

Zuschauer: 13.262