16. Spieltag

Heimspiel
VfL Osnabrück
60'
Engelhardt
1:1
75'
Traore
2:1
2
:
1
SC Verl
42'
Otto
0:1
Mi. 09.11.2022 Anstoß: 19:00 Uhr | Schiedsrichter: Michael Bacher
Zuschauer: 12126 Zuschauer

match-center

Vorbericht #OSNSCV

Am Mittwoch gastiert der SC Verl an der Bremer Brücke (Anpfiff: 19:00 Uhr). Der VfL möchte wichtige Punkte einfahren, der Gegner aus der Nachbarschaft seinen positiven Trend fortführen. Der Vorbericht.

Die Ausgangslage

Der Blick auf den Gegner ist bereits seit heute Morgen auf vfl.de zu lesen (hier geht’s zum Gegnercheck).

Nach dem Ausruf des Abstiegskampfs wurde die Partie gegen Halle an der Bremer Brücke gewonnen, am Sonntag folgte dann aber die auch in der Entstehung enorm bittere Niederlage in Zwickau (3:4). Der VfL ist gefordert, in den letzten beiden Partien vor der Winterpause Punkte zu sammeln und will damit am morgigen Mittwoch gegen Verl starten, ehe es am Samstag zum Derby nach Meppen geht.

Die Bilanz

Sechs Spiele gab es zwischen Osnabrück und Verl in der 3. Liga und der alten Regionalliga Nord. Beide Vereine waren je dreimal erfolgreich. Ein Unentschieden verzeichnet die Matchstatistik nur im Bereich Freundschaftsspiele. Wenn es um Punkte ging, gab es immer einen Sieger.

Das Personal

Beim VfL fallen Oliver Wähling, Sören Bertram und Emeka Oduah weiter aus. Benas Satkus befindet sich zurück ins Mannschaftstraining.

Stimme zum Spiel

Nach dem Spiel in Zwickau blickt Cheftrainer Tobias Schweinsteiger positiv auf die Heimpartie: „Die Spieler wissen, dass sie in Zwickau falsche Entscheidungen getroffen haben, aus denen sie lernen werden. Wir arbeiten sehr akribisch und wodurch wir versuchen, die bestimmten Stellschrauben zu drehen, sodass wir nicht so frühe Tore zu kassieren. Verl hatte am Anfang eine Ergebnis- aber keine Leistungskrise. Sie spielen sehr intensiv, haben viel Geduld, gute Abläufe und ein starkes Pressing. Mit Vollgas werden wir an der Brücke dagegenhalten. Wir spüren die Unterstützung der Stadt und der Fans und dafür geben wir bis zur letzten Minute alles und werden alles daransetzten, dass das Publikum uns pusht. Die beiden Spiele werden wir für den Verein, für unsere Fans und für die Stadt durchziehen.“

VfL Osnabrück
Spielaufstellung
1
Daniel Adamczyk
 TW
3
Florian Kleinhansl
4
Maxwell Gyamfi
6
Sven Köhler
8
Robert Tesche
9
Erik Engelhardt
11
Ba-Muaka Simakala
13
Lukas Kunze
20
Marc Heider
23
Haktab Omar Traore
33
Timo Beermann
 
Ersatzbank
22
Philipp Kühn
 ETW
15
Paterson Chato
16
Henry Rorig
17
Felix Higl
19
Leandro Putaro
24
Manuel Haas
28
Noel Niemann
29
Davide-Jerome Itter
32
Jannes Wulff
SC Verl
Spielaufstellung
1
Niclas Thiede
 TW
4
Daniel Mikic
10
Joel Grodowski
11
Nico Ochojski
14
Cyrill Elija Akono
16
Torge Paetow
24
Michel Julius Stöcker
25
Vinko Sapina
27
Mael Vincent Lawrence Corboz
28
Yari Otto
30
Nicolas Sessa
 
Ersatzbank
38
Tim Wiesner
 ETW
3
Cottrell Ezekwem
7
Maximilian Wolfram
8
Leon Bürger
15
Presley Pululu
20
Luca Stellwagen
21
Tobias Knost
26
Nikos Zografakis
29
Joscha Wosz

VfL dreht Spiel gegen Verl

Zum letzten Brückentag des Jahres begrüßte der VfL Osnabrück die Ostwestfalen vom SV Verl, die sportlich aktuell auf einem kleinen Höhenflug unterwegs sind. Hier kommt unser Spielbericht.

Tobias Schweinsteiger nahm im Vergleich zum Gastspiel beim FSV Zwickau vom vergangenen Sonntag zwei Änderungen in der Startelf vor: Für Paterson Chato kam Sven Köhler von Beginn an und für Jannes Wulff rückte Lukas Kunze zurück in die Startaufstellung. Systematisch blieb sich der VfL im 4-3-3, mit Erik Engelhardt als echter Spitze, treu. Michèl Kniat, Cheftrainer der Gäste setzte auf ein 4-3-2-1 mit Yari Otto in vorderster Front. Schiedsrichter der Partie war Michael Bacher.

Und der Start ging dieses Mal klar an den VfL: In den ersten 15 Minuten machten die Lila-Weißen ordentlich Dampf auf dem Feld, nach einem Freistoß von Simakala in der 4. Minute konnte Engelhardt die Kugel nicht über die Linie drücken, Omar Traoré traf in der 12. Minute die Latte. Aber auch die Verler versprühten ihrerseits bei Angriffen stets Gefahr.

Das Spiel wogte vor allem in Richtung Verler Tor, in der 25 Minute bekam Marc Heider einen abgewehrten Ball von Lukas Kunze ins Zentrum serviert, marschierte ein paar Schritte, fasste sich dann ein Herz und zog aus rund 25 Metern ab, traf aber nur den linken Pfosten. Für den zweiten Ball fand sich kein Abnehmer…in der 33. Minute war es ähnlich: Nach einem Angriff über die linke Seite, Engelhardt und Heider, kam der zweite Ball über Kunze und die rechte Seite. Simakala zog schlussendlich den „Trigger“, zielte mit seinem Chipball aber knapp links am Tor der Verler vorbei.

Und doch passierte wieder das, was nicht passieren durfte: In der 42. Minute wurde ein Verler Flankenball sehr lang, Daniel Adamczyk im Osnabrücker Tor wollte den Ball über die Latte legen, aber von eben dieser tippte der Ball zurück ins Feld und Yari Otto drückte ihn aus nächster Nähe über die Linie. 0:1, ein maximal bitterer Moment für den VfL, der bis hierhin eine starke erste Halbzeit gezeigt hatte.

Nach vier Minuten Nachspielzeit ging es in die Halbzeitpause.

Mitch Kniat nahm zur zweiten Hälfte eine personelle Änderung vor: Für den gelbverwarnten Nicolas Sessa kam Luca Stellwagen ins Spiel.

Und erneut war es der VfL, der den besseren Start erwischte: In der 47. Minute landete ein Klärungsversuch bei Heider im Zentrum, aber der VfL-Kapitän entschied sich statt für einen strammen Schuss für eine missglückte Ablage. Und nur eine Minute später kam Engelhardt am langen Pfosten zum Abschluss, sein Schuss geriet aber deutlich zu lasch und landete in den Armen von Thiede im Verler Tor.

In der 58. Minute dann eine Spielunterbrechung: Bei der Ausführung der dritten Verler Ecke wurden immer wieder Becher und andere Gegenstände auf den ausführenden Schützen geworfen, Schiri Bacher schickte die Mannschaften daraufhin in die Kabine. Nach gut fünf Minute Unterbrechung konnte es weitergehen.

Und dem VfL schien die Unterbrechung gut bekommen zu sein, denn sie drehten wieder auf wie die Feuerwehr! Zunächst verpasste Engelhardt aus der Nahdistanz aber in der 60. Minute machte er es besser: Nach einer Stafette trudelte der Ball erneut vor seine Füße und jetzt blieb „Erich“ cool und traf flach zum Ausgleich ins lange Eck!

Der VfL war danach alles in die Waagschale und das Publikum an der Bremer Brücke peitschte die Jungs in Lila-Weiß ohne große Umschweife weiter nach vorn.

Und ihr Wille zum Sieg wurde schluss

Und endlich belohnten sie sich für Willen, Mut und Kampfgeist: Simakala zog in der 76. Minute einen Freistoß weit auf den zweiten Pfosten, wo Gyamfi unter dem Ball hersprang, aber Traoré goldrichtig stand und den Ball im Tor versenkte. 2:1, Spiel gedreht!

Nach vier quälend langen Minuten der Nachspielzeit

Aufstellungen

VfL: Adamczyk – Traoré, Gyamfi, Beermann, Kleinhansl – Tesche, Köhler (Chato, 85.), Kunze (Wulff, 71.) – Heider (Niemann, 71.), Simakala (Putaro, 89.), Engelhardt (Higl, 89.)

SC Verl: Thiede – Stöcker (Pululu, 84.), Paetow, Mikic, Ochojski – Sessa (Stellwagen, 46.), Sapina, Corboz – Akono (Ezekwem, 84.), Grodowski (Wocz, 66.), Otto (Wolfram, 78.)

Ecken

VfL: 2

SC Verl: 3

Verwarnungen

VfL:

SC Verl: Sessa (45.), Wosz (74.)

Zuschauer: 12.126