Testspiel

Auswärtsspiel
Holstein Kiel
5
:
3
VFL Osnabrück
Sa. 07.01.2023 Anstoß: 13:00 Uhr | Schiedsrichter: unbekannt

match-center

Vorbericht Kiel

Die Generalprobe vor dem Restart der 3.Liga findet für den VfL in Kiel statt. Beim nicht-öffentlichen Testspiel gegen den Zweitligisten beträgt die Spiellänge 120 Minuten (Anpfiff: 13:00 Uhr). Der Vorbericht.

Die Ausgangslage

Holstein Kiel steht nach der Hinserie in der 2. Bundesliga auf Rang 8 der Tabelle und konnte nach nicht optimalem Start 25 Punkte sammeln. Die spielstarke Mannschaft um Topstürmer Fabian Reese, den sein Wechsel im Sommer in die Hauptstadt zur Hertha führen wird, konnte sechs Siege und sieben Remis einfahren. Acht Punkte trennt die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp vom Relegationsplatz 3, aber auch von Platz 16.

Die Lila-Weißen sind seit einigen Tagen zurück aus der Winterpause. VfL-Cheftrainer Tobias Schweinsteiger zeigte sich mit den ersten Tagen zufrieden und möchte nun am Samstag noch einmal alle Spieler testen. Die beiden Teams einigten sich auf eine Spielzeit von 4 x 30 Minuten.

Das Personal

Beim VfL fallen weiterhin die Langzeitverletzten Sören Bertram und Emeka Oduah aus. Oliver Wähling absolviert bereits Trainingseinheiten mit der Mannschaft, wird aber am Samstag noch nicht zum Einsatz kommen. Yigit Karademir befindet sich auf einem Lehrgang der türkischen U19-Nationalmannschaft. Laurenz Beckemeyer fehlt krank.

Aufstellung noch nicht verfügbar

Bilder: Patrick Nawe

3:5-Testspielniederlage gegen Paderborn

Mit 5:3 muss sich der VfL Osnabrück im Testspiel gegen Holstein Kiel nach insgesamt 120 Minuten Spielzeit geschlagen geben. Zwei frühe Tore ebneten den Weg für den Zweitligisten, die Lila-Weißen fanden aber immer den Weg zurück ins Spiel. Für den VfL trugen sich Omar Traoré, Ba-Muaka Simakala und Erik Engelhardt in die Torschützenliste ein.

„Mit dem aktuellen Stand in der Vorbereitung bin ich grundsätzlich zufrieden. Wir haben in der Woche vor dem Restart gegen Viktoria Köln noch einiges zu tun, insbesondere müssen wir weiter an unserem Defensivverhalten arbeiten und vom ersten Moment an hellwach und kompromisslos agieren“, sagte Tobias Schweinsteiger nach der Partie.

Damit spielte der Cheftrainer unter anderem auf drei frühe Gegentreffer im ersten und dritten Drittel an. Bereits nach sechs Minuten führte Holstein Kiel mit 2:0. Erst konterten die „Störche“ über Steven Skrzybski, dessen Querpass Fiete Arp im Zentrum erreichte. Dann erhöhte Skrzybski selbst, nachdem er einen Ball in den Rücken der VfL-Abwehr serviert bekam.

Mit einem Kopfball am zweiten Pfosten nach einem Freistoß von Ba-Muaka Simakala verkürzte Omar Traoré, ehe Lewis Holtby noch im ersten Viertel den alten Abstand wieder herstellte und auf 3:1 für die Hausherren erhöhte.

Es sollten die wildesten 30 Minuten des Spiels bleiben, mit zunehmender Spielzeit verlor die Partie, die auf gutem Niveau blieb, etwas an Tempo. Nach rund einer Stunde gelang Chance Simakala der schönste Treffer der Partie, Er ließ zwei Gegenspieler stehen und hämmerte die Kugel aus rund 28 Metern Torentfernung aus zentraler Position in die Maschen.

Die 15-minütige Pause nach zwei Vierteln nutzte Schweinsteiger für die ersten personellen Wechsel. Der zweite große Umschwung folgte nach 80 Minuten. So erhielten alle 22 Spieler im Kader Spielzeit und konnten sich zeigen. Mit Wiederanpfiff gelang den Kielern allerdings erneut ein früher Treffer. Der eingewechselte Fin Bartels traf nach einer Flanke von der linken Seite per Kopf. Der VfL fand in der 76. Minute die passende Antwort: Nach einer Ecke für Kiel konterten die Lila-Weißen über Simakala, der Erik Engelhardt schickte. Kiels Schlussmann Tim Schreiber kam zu spät und Osnabrücks Angreifer konnte den Ball aus 25 Metern zum 4:3 ins verwaiste Tor einschieben. Den Schlusspunkt setzte erneut Bartels, der eine Hereingabe von Fabian Reese per Direktabnahme vollendete.

Am 14. Januar geht es für den VfL wieder um Punkte, dann empfangen die Lila-Weißen Viktoria Köln um 14:00 Uhr an der Brücke. Tickets sind im Online-Shop unter www.vfl.de/ticketshop erhältlich.