Im Derby gegen den SV Meppen bekam der VfL am Samstag nach frühem Rückstand die Partie nicht mehr gedreht und musste zudem Verletzungen in den eigenen Reihen hinnehmen. Der Spielbericht.

Das Spiel wurde gerade angepfiffen, da führte der SV Meppen bereits mit 1:0. Die Hausherren nutzten die frühe Gelegenheit, um sich anschließend tief in die eigene Hälfte zurückzuziehen und die Führung über die Zeit zu bringen. Der Ball lief in der Folge nur in den Reihen der Lila-Weißen, doch das Tor des SVM wurde gut behütet. Zum Leid des VfL musste auch noch Peter Remmert mit einer Muskelverletzung nach nur 21 Minuten ausgewechselt werden. Es gelangen zwar einzelne Durchbrüche durch die Abwehrkette der Meppener, dennoch blieb es zur Halbzeit beim 0:1-Rückstand aus Sicht der Lila-Weißen.

Auch die zweite Hälfte trug kaum zur Besserung des Spiels bei. Dem VfL gelang zwar ein Treffer, dieser wurde aber aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt. In der 74. Minute musste Interims-Trainer Alexander Ukrow den nächsten Wechsel aufgrund einer Verletzung tätigen. Für Bernd Riesselmann, Torschütze des vorherigen Wochenendes, ging es nicht weiter. Somit war er nach Remmert bereits der zweite Stürmer, der während der Partie verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, welches dem Offensivspiel der jungen Mannschaft nicht weiterhalf. In Handball-Manier bewegte sich der Ball um den Strafraum des SV Meppen, der Weg in den Strafraum wurde aber durch leidenschaftliches Verteidigen zugebaut. So blieb es beim knappen 0:1-Rückstand und die U19 des VfL trat den Heimweg ohne Punkte im Gepäck an.

„Es war ein sehr bitterer Nachmittag mit einem schnellen Gegentor. Wir sind viel angelaufen und haben den Gegner klar beherrscht, doch konnten die wenigen daraus resultierenden Chancen nicht nutzen. Leider stand Meppen sehr tief und hat gut verteidigt“, sagte Interims-Trainer Alexander Ukrow nach der Partie.


Text: Paul Dornbusch

Bild: Kerem Images