1. Spieltag

Heimspiel
VfL Osnabrück
58'
Ouahim
1:0
1
:
3
1. FC Heidenheim
74'
Griesbeck
1:1
89'
Leipertz
1:2
90'
Otto
1:3
Sa. 27.07.2019 Anstoß: 15:30 Uhr | Schiedsrichter: Sascha Stegemann

match-center

Wunder gesucht

Der erste Teil der Relegation ging am Donnerstagabend im Audi-Sportpark beim FC Ingolstadt 04 über die Bühne. Nach 90 schwachen Minuten braucht es für den VfL im Rückspiel ein mittleres Wunder.

Der VfL startete, wie zuletzt im 4-4-2 System in die Partie, mit Christian Santos und Sebastian Kerk in der Spitze. Innenverteidiger Timo Beermann kehrte nach überstandenen Adduktoren-Problemen in die Startelf zurück, genau wie Ulrich Taffertshofer, der in Aue gelbgesperrt war. Erneut spielte der VfL Osnabrück im gelben Spieldress. Thomas Oral, Cheftrainer der „Schanzer“, entschied sich ebenfalls für ein 4-2-2-2. Schiedsrichter der Partie war Sascha Stegemann.

Und die Partie hätte aus VfL-Sicht nicht schlechter starten können: In der 2. Minute brachte Stendera eine Ecke von der linken Angriffsseite ins Zentrum, Krauße verlängert per Kopf in Richtung langem Pfosten, wo Taffertshofer den einlaufenden Tobias Schröck im Rücken aus den Augen verlor. Per Flachschuss erzielte der Ingolstädter die sehr frühe Führung.

In der 13. Minute zeigte sich der VfL erstmals vorm „Schanzer“-Tor: Reis, Amenyido und Wolze spielten gemeinsam über die linke Seite, der abschließende Schuss von Wolze blieb im Außennetz hängen. In den Folgeminuten stabilisierte sich der VfL, versuchte auch offensiv mehr Druck zu entwickeln und fand besser ins Spiel. Im Angriff schlichen sich aber weiterhin zu viele, kleine Fehler ein, um echte Torgefahr zu entwickeln. Auch beim Kampf um die zweiten Bälle zeigte sich der FCI etwas giftiger und erfolgreicher.

Den nächsten Nackenschlag kassierte der VfL in der 34. Minute: Bilbiya und Gaus leiteten den Angriff über halbrechts ein, Bilbiya konnte sich an der Grundlinie gegen Beermann durchsetzen und im Zentrum schob Kaya im Zweikampf mit Ajdini ein. 2:0 für Ingolstadt.

Drei Ecken erkämpfte sich der VfL noch bis zur Pause, jedoch ohne Wirkung. Mit 0:2 ging es für die Lila-Weißen in die Pause. Der VfL wies nach Hälfte eins zwar einen höheren Ballbesitzanteil und eine bessere Zweikampfquote vor, der zwei Tore Rückstand war aber ein hohes Pfund für die zweite Halbzeit. Ohne personelle Änderungen kamen beide Teams aus der Kabine.

In der 52. Kabine zeigte sich der VfL erstmals wieder mit etwas Gefahr vorm FCI-Tor: Reis zog aus 18 Metern ab und zielte nur leicht über die Latte des Ingolstädter Tor. Eine Minute später kam Multhaup über halblinks zum Abschluss, Buntic konnte festhalten. Auch der Abschluss von Sebastian Kerk in der 69. Minute, als er aus der Halbdistanz zum Schuss kam, rauschte über das Ingolstädter Tor.

Wenig später setzte sich Franke am linken Strafraumeck hart gegen Amenyido durch, sein Schuss klatschte an die Latte. Ein mögliches Tor hätte wegen vorherigem Foul aber wohl abgepfiffen worden.

In der 82. Minute erhöhte Ingolstadt auf 3:0: Aus einem eigenen Angriff fängt sich der VfL den Konter. Ein hoher und weiter Ball von Stendera erreicht Eckert Ayensa, weil Beermann im Laufduell den Kürzeren zieht und sich beim Klärungsversuch verschätzt. Per Heber überwindet Ingolstadts Angreifer Philipp Kühn.

Über die gesamte Partie war es aus Osnabrücker Sicht einfach viel zu wenig. Außer einigen Distanzschüssen sprangen so gut wie keine Torchancen heraus, nach hinten wirkten die Lila-Weißen am Donnerstagabend nervös und unsicher. Im Rückspiel am Sonntag braucht es nun ein Wunder, um doch noch den Klassenerhalt schaffen zu können.

Aufstellung VfL: Kühn – Trapp, Beermann, Ajdini, Wolze – Reis, Taffertshofer, Amenyido (Schmidt, 78.), Multhaup (Heider, 67.) – Kerk, Santos (Müller, 86.)

Aufstellung FC Ingolstadt 04: Buntic – Heinloth, Paulsen, Schröck, Franke – Krauße, Stendera, Gaus (Röhl, 90.), Bilbija (Elva, 83.) – Kaya (Eckert Ayensa, 53.), Kutschke (Caiuby, 83.)

Verwarnungen:
VfL: Ajdini (56.), Beermann (59.)
FC Ingolstadt 04: Kaya (12.), Heinloth (49.)

Ecken:
VfL: 4
FC Ingolstadt: 4

Punkteteilung in Paderborn

Die nächste englische Woche für den VfL Osnabrück, am Mittwochabend waren die Lila-Weißen zu Gast in der Benteler Arena. Nach 94 nervenaufreibenden Minuten teilten sich beide Teams die Punkte. Hier kommt unser Spielbericht.

Der VfL startete mit dem gewohnten 3-5-2 System in die Partie, im Vergleich zum Düsseldorf-Spiel rückten Uli Taffertshofer, Christian Santos und Ken Reichel in die Startelf. Steffen Baumgart, Cheftrainer der Paderborner, entschied sich für ein 4-3-3. Schiedsrichter der Partie war Matthias Jöllenbeck.

Die Hausherren übernahmen vom Anpfiff an das Kommando, spielten pass- und kombinationssicher und setzen den VfL unter Dauerdruck. Die erste, gute Torchance der Partie hatte Sven Michel in der 7. Minute am linken Strafraumeck die Direktabnahme wählte, aus einer möglichen Flanke wird ein Torschuss, Philipp Kühn muss sich ganz lang machen um den Ball, der sich Richtung Tor drehte, zu entschärfen.

Noch einmal sieben Minuten später ging der VfL tatsächlich in Führung!! David Blacha bekam einen feinen Diagonalball von Ken Reichel serviert, brachte seine Hereingabe perfekt auf den langen Pfosten und Sebastian Kerk. Dessen Kopfball konnte Zingerle noch abwehren, aber Santos lauerte in der Mitte perfekt und drückte den Ball über die Linie. Nach kurzer VAR-Überprüfung wurde der Treffer bestätigt! 1:0 für Lila-Weiß in der Benteler-Arena!

Der Ausgleich fiel in der 24. Minute, weil der VfL sich etwas zu tief in die eigene Hälfte hatte fallen lassen: Collins tunnelt Henning, Führich gibt ab auf Thalhammer, der eine perfekte Flanke in den Strafraum schlägt und Srbeny nutzt zwischen Trapp und Beermann eiskalt die dritte Torchance der Paderborner zum 1:1.

Bis zur Pause spielte hauptsächlich der Gastgeber, hatte noch gute Chancen, z.B. durch Führich, Michel und Srbeny, aber der VfL verteidigte aufmerksam und suchte, wenn möglich, den Weg nach vorn. Die Bemühungen waren aber, wie zuletzt, zu ungenau als dass ein weiterer Treffer möglich gewesen wäre.

Mit dem glücklichen 1:1 ging es in die Halbzeit.

Markus Feldhoff nahm zur zweiten Hälfte eine Änderung vor: Für Torschütze Santos kam Jay-Roy Grot in die Partie. Nach seiner Verletzung reichte der Akku noch nicht für mehr Spielzeit.

In der 51. Minute wäre beinahe das Führungstor der Gastgeber gefallen, aber Michel, der mutterseelenallein links in der Box auftauchte, zögerte einen Moment zu lange, so dass Beermann die Gelegenheit entschärfen konnte.
Der VfL stand seit dem Seitenwechsel nicht emhr ganz so tief, wie noch im ersten Durchgang, versuchte es phasenweise mit eigenem Pressing, eröffnete so den agilen Paderbornern auch immer wieder Möglichkeiten.

In der 61. Minute war die Partie nach einem Zweikampf zwischen Grot und Nkaka unterbrochen, der Niederländer musste länger behandelt werden. Währenddessen kamen Bapoh und Wolze für Blacha und Reichel auf’s Feld. Grot konnte unterdessen nicht weiterspielen, für ihn wechselte Markus Feldhoff Etienne Amenyido ein. Besonders bitter: In der 78. Minute musste Feldhoff mit Bapoh erneut einen Einwechselspieler auswechseln, der Oberschenkel machte erneut Probleme.

Der VfL sortierte sich neu und versuchte, mehr Spielfluss herzustellen. Das Pressing wurde höher, die Angriffe mutiger und die Belohnung folgte in der 84. Minute: Ajdini schlug eine gute Flanke von rechts in den Strafraum, Wolze legte den Ball zurück ins Zentrum, wo Heider nur noch den Fuß hinhalten musste – 2:1 für den VfL!!!

Nur vier Minuten später war die Freude aber schon wieder verflogen: Der SCP ließ einen Angriff über die rechte Seite laufen, der VfL agierte zu unentschlossen in der Rückwärtsbewegung und von der Grundlinie legt Ingelsson auf Pröger im Zentrum, der vor Kühn cool bleibt und den 2:2 Ausgleich erzielt.

Dabei blieb es dann auch nach vier Minuten Nachspielzeit. Nach drei Niederlagen also endlich wieder ein Punkt für den VfL. Bereits am Samstag empfangen die Lila-Weißen die „Störche“ von Holstein Kiel.

Aufstellung VfL: Kühn – Trapp, Beermann, Gugganig, Ajdini, Reichel (Wolze, 62.) – Blacha (Bapoh, 62.; Heider, 78.), Henning, Taffertshofer – Kerk, Santos (Grot, 46.; Amenyido, 63.)

Aufstellung SC Paderborn 07: Zingerle – Ananou, Nkaka, Schonlau, Collins – Justvan, Thalhammer (Antwi-Adjei, 65.), Schallenberg – Srbeny, Führich (Ingelsson, 65.), Michel (Akolo, 64.)

Verwarnungen:
VfL: Gugganig (56.), Ajdini (58.), Bapoh (68.), Beermann (90. +3)
SC Paderborn 07: Thalhammer (43.)

Ecken:
VfL: 1
SC Paderborn 07: 4

VfL Osnabrück
Spielaufstellung
1
Nils Körber
 TW
4
Lukas Gugganig
6
Moritz Heyer
8
Ulrich Taffertshofer
10
Anas Ouahim
14
Etienne Amenyido
17
Adam Susac
19
Kevin Wolze
23
David Blacha
27
Felix Agu
30
Benjamin Girth
 
Ersatzbank
22
Philipp Kühn
 ETW
2
Manuel Farrona Pulido
9
Marcos Alvarez
16
Thomas Konrad
20
Marc Heider
25
Sven Köhler
26
Sebastian Klaas
28
Kevin Friesenbichler
31
Niklas Uwe Schmidt
1. FC Heidenheim
Spielaufstellung
22
Vitus Eicher
 TW
2
Marnon Busch
6
Patrick Mainka
7
Marc Schnatterer
11
Denis Thomalla
18
Sebastian Griesbeck
23
Merveille Biankadi
30
Norman Theuerkauf
32
Patrick Schmidt
33
Timo Beermann
36
Niklas Dorsch
 
Ersatzbank
40
Diant Ramaj
 ETW
5
Oliver Hüsing
13
Robert Leipertz
16
Kevin Simone Sessa
19
Jonas Föhrenbach
26
David Otto
27
Kolja Pusch
28
Arne Feick
29
Robert Strauß

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