10. Spieltag

Heimspiel
VfL Osnabrück
28'
Beermann
1:0
1
:
2
Karlsruher SC
77'
Kother
1:1
89'
Hofmann
1:2
Sa. 05.12.2020 Anstoß: 13:00 Uhr | Schiedsrichter: Patrick Ittrich

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VfL-TV | Pressekonferenz Karlsruhe

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Heimspiel gegen formstarke Karlsruher

Am Samstag um 13.00 Uhr steht der nächste Brückentag auf dem Programm der Lila-Weißen. Zu Gast ist der Karlsruher SC, der in den letzten drei Spielen alle neun Punkte einsammelte.

Wer Spiele gewinnt, ist klar im Vorteil. Nach dem 6. Spieltag der Saison 2020/21 stand der Karlsruher SC mit nur einem dreifachen Punktgewinn auf dem vorletzten Tabellenplatz. Es folgten drei Siege am Millerntor (3:0), in Braunschweig (3:1) und daheim gegen Paderborn (1:0). Zur Belohnung gab´s einen Platz in der oberen Tabellenhälfte, den die Badener gerne verteidigen würden. Doch das vorweihnachtliche Programm hat es in sich. Nach dem Besuch in Osnabrück geht es gegen Düsseldorf, Aue und den Hamburger SV.

Mehr Erfahrung aus oberen Ligen

Nachdem die Karlsruher dem Relegationsplatz im Juni nur aufgrund der besseren Tordifferenz entgangen waren, wurden für die neue Saison gezielt Spieler gesucht, die bereits in den obersten Spielklassen aktiv waren. Jérôme Gondorf (SC Freiburg), Sebastian Jung (Hannover 96), Robin Bormuth (Düsseldorf) und Philip Heise (Norwich City) bringen nicht nur einen Altersdurchschnitt von 28,7 mit, sie kennen sich auch in der 1. und 2. Bundesliga und – im Falle von Heise – außerdem in der englischen Premier League 2 aus.
Selbst der erst 21-jährige Benjamin Goller, der von Werder Bremen ausgeliehen wurde, kann bereits auf Bundesliga-Spiele, einen Champions League-Einsatz für Schalke 04 und Partien für die deutschen Jugend-Nationalmannschaften zurückblicken.

Hofmann verlängert

Die Schlagzeilen bestimmt aber weiterhin ein alter Bekannter. Stürmer Philipp Hofmann steuerte beachtliche 17 Treffer zum Klassenerhalt bei, wäre dann gerne gewechselt und blieb am Ende doch beim KSC. Nach dem Startelfeinsatz am vergangenen Wochenende verlängerte sich sein Vertrag bis 2022. Mit vier Treffern ist er auch in dieser Saison bester Torschütze seines Teams, außerdem gehen drei Assists auf sein Konto.

Taktisches

Vor dem Ex-Osnabrücker Marius Gersbeck stand gegen Paderborn eine Viererkette mit Thiede, Gordon, Kobald und Heise.
Wanitzek, Fröde und Gondorf bildeten die Mittelfeldreihe vor Choi, Hofmann und Lorenz. Ein frühes Tor (7.) brachte die Badener auf die Siegerstraße, im zweiten Durchgang gab es aber kaum noch Entlastung gegen anrennende Paderborner.
Durchaus denkbar, dass sich Cheftrainer Christian Eichner für Samstag eine Variante überlegt und beispielsweise auf eine 4-1-4-1-Formation wechselt.

Lila-Weiß gegen Blau-Weiß

In der 2. und 3. Liga gab es bislang 18 Begegnungen zwischen Osnabrück und Karlsruhe. Der VfL ging viermal als Sieger vom Platz, der KSC hatte in sieben Fällen das bessere Ende für sich.

Spieltag: 5.12.2020, 13.00 Uhr, Bremer Brücke
Spieltags-Hashtag: #OSNKSC

VfL Osnabrück
Spielaufstellung
22
Philipp Kühn
 TW
4
Lukas Gugganig
6
Ludovit Reis
7
Bashkim Ajdini
10
Niklas Uwe Schmidt
18
Maurice Trapp
19
Kevin Wolze
23
David Blacha
27
Luc Ihorst
33
Timo Beermann
37
Sebastian Kerk
 
Ersatzbank
1
Moritz Nicolas
 ETW
5
Konstantin Engel
8
Ulrich Taffertshofer
9
Christian Santos
13
Ken Reichel
17
Adam Susac
25
Sven Köhler
29
Bryan Henning
30
Maurice Multhaup
Karlsruher SC
Spielaufstellung
35
Marius Gersbeck
 TW
3
Daniel Gordon
4
Lukas Fröde
7
Marc Lorenz
8
Jerôme Gondorf
10
Marvin Wanitzek
11
Kyoung-Rok Choi
16
Philip Heise
21
Marco Thiede
22
Christoph Kobald
33
Philipp Hofmann
 
Ersatzbank
1
Markus Kuster
 ETW
19
Dominik Kother
20
Alexander Groiß
23
Dirk Carlson
24
Babacar Gueye
31
Malik Batmaz
32
Robin Bormuth
34
Jannis Rabold
39
Benjamin Goller

Knappe Niederlage gegen den KSC

Am Samstagnachmittag empfing der VfL Osnabrück den Karlsruher SC zum #daheimspiel an der Bremer Brücke. Nach zwei intensiven Halbzeiten und dem Führungstor für den VfL drehten die Gäste aus Baden die Partie in der zweiten Halbzeit zum 2:1 Auswärtssieg.

5. Minute, die erste, starke Aktion vom VfL: Ihorst setzte sich auf der linken Seite durch, zog zur Mitte. Sein Abschluss verfehlte das Tor am langen Pfosten nur um Haaresbreite. Die vier (!) anschließenden Ecken waren nahezu allesamt gefährlich, blieben aber wirkungslos.

Das Spiel wurde in der Folge kampf- und mittelfeldbetonter, die ganz starken Gelegenheiten blieben auf beiden Seiten aus. Die Gäste aus Baden verteidigten mit zunehmender Spieldauer höher, erhöhten so den Druck auf den VfL, eröffneten nach hinten aber Räume, die die Lila-Weißen mit Nadelstichangriffen immer wieder bespielen konnten. Zählbares blieb aber nach 25 Spielminuten aus.

Der „Brustlöser“ aus Osnabrücker Sicht dann in der 28. Spielminute: Tolle Freistoßflanke von Kerk aus rund 30 Metern von der linken Seite und in der Mitte stand „Eule“ Beermann mutterseelenallein und goldrichtig und köpfte den Ball gegen die Laufrichtung von KSC-Keeper Gersbeck ins linke Toreck!

Bis zur Halbzeit blieb der VfL das aktivere Team und rettete die knappe Führung in die Pause.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und knüpften nahtlos an die flotte erste Hälfte an.
In der 58. Minute hatte sich Reis auf der linken Seite durchgespielt, seine beiden Flankenversuche fanden im Zentrum aber keinen Abnehmer.

Doppelwechsel beim VfL in der 60. Minute: Für Blacha und Kerk, die sich ordentlich verausgabt hatten, kamen Henning und Taffertshofer auf den Platz.

Nackenschlag aus Osnabrücker Sicht in der 78. Minute: Nach einem Foul von Taffertshofer kommen die Karlsruher zu einem Freistoß und zwei anschließenden Ecken, von denen die zweite ins Schwarze traf: Der eingewechselte Kother lauerte am langen Pfosten und überwand Kühn im VfL-Tor. Unnötig aus Osnabrücker Sicht, war der VfL doch bis hierhin die aktivere Mannschaft der zweiten Hälfte.

In der 83. Minute kam Christian Santos nach seinem Muskelfaserriss zu seinem Comeback, er kam für Ajdini auf den Platz. Zuvor waren schon Schmidt und Reis für Multhaup und Engel ausgewechselt worden.

In der 88. Minute drehte der KSC das Spiel: Der VfL war zu weit aufgerückt und hatte den Badenern Raum für ihren Konter eröffnet. Hofmann blieb aus kurzer Distanz cool und netzte zur 2:1 Führung.

Auch die vier Minuten Nachspielzeit brachten kein Erfolgserlebnis mehr für Lila-Weiß, die Osnabrücker mussten sich am heutigen Tag geschlagen geben und verharrt mit weiterhin 16 Punkten auf Tabellenplatz 6.