Trainiert wurde am Mittwoch zwei Mal. Erkrankt und nicht mit dabei, aber auf dem Weg der Besserung waren Jannis Wulff und John Verhoek. Am Vormittag standen nach der Aktivierung taktische Elemente im Vordergrund. Zudem wurden Torabschlüsse trainiert. Am Nachmittag ging es erst in den Kraftraum, dann bat Athletiktrainer Mathis Beckmann zu Sprints auf den Platz.

Hier kamen die Lila-Weißen ordentlich ins Schwitzen. Den meisten Speed brachten Christian Conteh, Maxwell Gyamfi und Noel Niemann auf die Platte, sie wurden von den Trainern als schnellste Sprinter an diesem Tag ausgemacht.

Im Anschluss nutzte das Team von Uwe Koschinat den gesamten Platz für eine Spielform im 11 gegen 11. Der Coach nutzte dabei erneut die Möglichkeit, sich auf einer kleinen Plattform aus erhöhter Position einen Eindruck von den Darbietungen zu machen. Mit der untergehenden Sonne nahmen die Temperaturen schnell ab, das fast schon romantische Bild entschädigte dafür. Die Spieler haben dafür logischerweise keinen Blick. Das Spiel endete 4:1 für das Team ohne Leibchen, das von Co-Trainer Tim Danneberg gecoacht wurde. Als Torschützen trugen sich Maximilian Thalhammer, Michael Cuisance, Otschi Wriedt und Babis Makridis ein. Für die gelben Leibchen von Co-Trainer Martin Heck traf Youngster Ismail Badjie mit einem wuchtigen Knaller in den linken Torwinkel.

Vor dem Abendessen stand die Regeneration und Pflege auf dem Tagesplan. Beides nimmt generell und auch im Trainingslager by VEREGGE & WELZ einen hohen Stellenwert ein. Die Einheiten in Olivia sind kräftezehrend. Der VfL ist intensiv unterwegs, um optimal für den Rückrundenstart am 19. Januar beim Karlsruher SC vorbereitet zu sein.


Text: Sebastian Rüther
Fotos: Jonas Jürgens