18. Spieltag

Auswärtsspiel
1. FC Heidenheim
21'
Leipertz
1:0
66'
Kleindienst
2:0
89'
Kleindienst
3:1
3
:
1
VfL Osnabrück
75'
Henning
2:1
So. 22.12.2019 Anstoß: 13:30 Uhr | Schiedsrichter: Michael Bacher

match-center

Start in die Rückrunde

Mit dem letzten Spiel des Jahres wird bereits der zweite Teil der Saison 2019/20 angepfiffen. Der VfL trifft, fünf Monate nach der 1:3-Niederlage an der Bremer Brücke, erneut auf den 1. FC Heidenheim. Die Partie beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr.

Die Heidenheimer spielen das sechste Jahr in Folge in der 2. Bundesliga und das durchweg mit beachtlichem Erfolg. Die beste Platzierung erreichten sie 2018/19 als Tabellenfünfter und auch im laufenden Jahr gehört das Team von Vereins-Ikone Frank Schmidt zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten.

Next generation?

Die gute Zwischenbilanz ist umso bemerkenswerter als DER Erfolgsgarant der letzten Jahre nicht mehr so häufig trifft wie bislang gewohnt. Marc Schnatterer trug sich erst zweimal in die Torschützenliste ein, Tim Kleindienst und Robert Leipertz, 24 und 26 Jahre alt, versenkten das Runde je fünfmal im Eckigen.
Der Kapitän, der mittlerweile 34 Lenze zählt, machte in Aue zudem eine durchaus historische Erfahrung. Im Erzgebirge saß er erstmals nach 386 Einsätzen ein ganzes Spiel auf der Ersatzbank.
Gleichwohl ist Schnatterer beim FCH noch immer die zentrale Spielerpersönlichkeit und obendrein ein erstklassiger Vorbereiter. In der laufenden Saison legte er fünf Tore für seine Mannschaftskameraden auf.

Neuer Vorstand

Neben dem sportlichen Erfolg arbeitet der Klub weiter an der Optimierung seiner Strukturen. Petra Saretz (bislang Bereichsleiterin Organisation, künftig Vorstand Organisation & Lizenzierung) und Gerrit Floruß (bislang Bereichsleiter Finanzen, künftig Vorstand Finanzen) nehmen ab Januar zwei neu geschaffene Vorstandsposten ein.
Florian Dreier (bislang Vorstand Marketing und Vertrieb) verlässt den Verein. Seinen Arbeitsbereich verantwortet dann der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald. „Durch diese personellen Veränderungen verteilen wir die Arbeit im Vorstand auf mehr Schultern als bislang und sind somit für die Zukunft breiter aufgestellt“, so Sanwald bei der Vorstellung der geplanten Neuerungen.

Taktisches

Kein Gegentor in den letzten drei Partien, in denen der FCH gegen Fürth, den HSV und Bielefeld sieben von neun möglichen Punkten sammelte: Die jüngste Erfolgsbilanz lässt vermuten, dass Heidenheims Cheftrainer am Sonntag mit Viererkette spielt und der Ex-VfLer Timo Beermann erneut auf der Bank Platz nehmen muss.
Wie sich die Baden-Württemberger davor sortieren ist – wie oft bei Taktiktüftler Schmidt – schwer vorauszusagen.

Lila-Weiß gegen Blau-Rot

Trotz des 1: 3 im Hinspiel ist die Bilanz des VfL gegen den FCH positiv. Vier von neun Partien konnten die Lila-Weißen gewinnen, Heidenheim ging drei Mal als Sieger vom Platz.

Spieltag: 22.12.2019, 13.30 Uhr, Voith Arena
Spieltags-Hashtag: #FCHOSN
Gegner-Homepage: www.fc-heidenheim.de

1. FC Heidenheim
Spielaufstellung
1
Kevin Müller
 TW
2
Marnon Busch
5
Oliver Hüsing
6
Patrick Mainka
7
Marc Schnatterer
10
Tim Kleindienst
13
Robert Leipertz
19
Jonas Föhrenbach
27
Konstantin Kerschbaumer
30
Norman Theuerkauf
36
Niklas Dorsch
 
Ersatzbank
22
Vitus Eicher
 ETW
9
Stefan Schimmer
16
Kevin Simone Sessa
17
Maurice Multhaup
23
Merveille Biankadi
26
David Otto
28
Arne Feick
29
Robert Strauß
33
Timo Beermann
VfL Osnabrück
Spielaufstellung
22
Philipp Kühn
 TW
6
Moritz Heyer
7
Bashkim Ajdini
8
Ulrich Taffertshofer
10
Anas Ouahim
13
Joost Maurits van Aken
23
David Blacha
27
Felix Agu
28
Kevin Friesenbichler
29
Bryan Henning
31
Niklas Uwe Schmidt
 
Ersatzbank
32
David Buchholz
 ETW
2
Manuel Farrona Pulido
9
Marcos Alvarez
11
Nico Granatowski
17
Adam Susac
19
Kevin Wolze
20
Marc Heider
25
Sven Köhler
30
Benjamin Girth

Zu diesem Spiel ist derzeit leider noch keine Bildergalerie verfügbar.

Geschlagen aber nicht enttäuscht

Nach acht Partien ohne Niederlage hat es den VfL Osnabrück wieder erwischt. Im letzten Spiel des Jahres verloren die Lila-Weißen bei starken und cleveren Heidenheimern mit 1:3 (0:1). 2019 wird den Osnabrückern trotzdem in bester Erinnerung bleiben.

 

Nach den erfolgreichen Spielen der Vorwoche (Heidenheim 0:0 gegen Bielefeld, VfL 3:0 gegen Dresden) sahen weder Frank Schmidt noch Daniel Thioune die Notwendigkeit Entscheidendes zu ändern. Während der Heidenheimer Coach überhaupt keinen Wechsel in seiner Startelf vornahm, schickte sein Osnabrücker Kollege lediglich Felix Agu für Kevin Wolze ins Rennen.

Schnell geschaltet

Packende Torszenen gab es in den ersten 20 Minuten kaum zu sehen, doch dann führte ein Stockfehler des VfL zur Führung der Gastgeber. Konstantin Kerschbaumer spielte das Leder in den Lauf von Robert Leipertz, der Schlussmann Phillip Kühn keine Abwehrchance ließ (21.).
Auch wenn der VfL seinerseits einige schöne Aktionen verbuchen konnte, war Heidenheim nun die spielbestimmende Mannschaft und ging mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause.

Kein Durchkommen

Nach dem Seitenwechsel zogen sich die Gastgeber zunächst tief in die eigene Hälfte zurück. Der VfL kam zu mehr Ballbesitz und mehr Präsenz im gegnerischen Strafraum, erspielte sich auch einige gute Gelegenheiten und Standardsituationen, fand aber trotzdem kein entscheidendes Mittel gegen die vielbeinige und stets aufmerksame Defensive.

Packende Schlussphase

Der FCH war zu diesem Zeitpunkt nicht besser. Aber deutlich effektiver. Nach einem Eckball von Marc Schnatterer stieg Tim Kleindienst am höchsten und traf per Kopf zum 2:0 (67.).
Der VfL gab trotzdem nicht auf. Nach einer schnellen Kombination über Agu und Alvarez zog Bryan Henning kompromisslos ab und traf zum Anschluss für die Lila-Weißen (75.). Die Gäste, die nach der gelb-roten Karte für Taffertshofer (80.) mit zehn Mann auskommen mussten, versuchten noch einmal alles, um einen Punkt mit auf die Heimreise zu nehmen. Ein schneller Konter, den Kleindienst mit einem wuchtigen, für Kühn unhaltbaren Schuss abschloss, entschied die Partie aber endgültig zugunsten der Heidenheimer.

Und so geht´s (in der Liga) weiter!

Für die Profis des VfL Osnabrück beginnt nun die verdiente Weihnachtspause. In der Liga geht es am 29. Januar mit dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen weiter.