26. Spieltag

Auswärtsspiel
DSC Arminia Bielefeld
17'
Klos
1:0
1
:
1
VfL Osnabrück
90'
Alvarez
1:1
So. 17.05.2020 Anstoß: 13:30 Uhr | Schiedsrichter: Harm Osmers

match-center

Geisterspiel beim Tabellenführer

Nach zehn Wochen Corona-Pause rollt in der 2. Bundesliga wieder der Ball – allerdings vor leeren Rängen. Für den VfL Osnabrück steht zum Re-Start das Mitte März abgesagte Derby bei Arminia Bielefeld auf dem Programm. Anpfiff ist am Sonntag um 13.30 Uhr.

Nach dem 1:1, mit dem sich der Spitzenreiter der 2. Liga am 9. März vom VfB Stuttgart trennte, hat Arminia Bielefeld weiter zehn Punkte Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz – der nächste Bundesliga-Aufstieg ist in greifbarer Nähe. Die Ostwestfalen könnten damit zum alleinigen Rekordhalter Nürnberg aufschließen, dem schon achtmal der Sprung vom Fußball-Unterhaus in die Beletage gelang.

Erfolgsfaktoren

Ein Grundstein dieser bislang eindrucksvollen Saison wurde schon vor dem ersten Spieltag gelegt. Die Ostwestfalen agierten auf dem Transfermarkt mit Augenmaß, aber äußerst treffsicher. Innenverteidiger Joakim Nilsson (IF Elfsborg / Schweden), Regisseur Marcel Hartel (Union Berlin) und Rechtsaußen Cebio Soukou (Rostock) avancierten zu Stammspielern, aber auch viele ihrer Mannschaftskollegen wurden zu Dauerbrennern eines sichtbar eingespielten Teams: Elf Arminen absolvierten bis dato mindestens 20 Einsätze.
Konstanz zeichnet auch das Offensivspiel der Bielefelder aus. Die treffsicherste Mannschaft der 2. Bundesliga (50 Tore) hat den erfolgreichsten Schützen (Fabian Klos, 16), einen zweiten Topstürmer (Andreas Voglsammer, 10 Tore) und einen der besten Vorbereiter (Marcel Hartel, 9 Assists) in ihren Reihen.
Aber auch vor dem eigenen Kasten erreicht die Arminia Spitzenwerte. Kein anderes Team kassierte weniger Gegentore (24) und nur Heidenheims Keeper Kevin Müller spielte öfter zu null (11x) als Bielefelds Daniel Ortega (9x).

Makellose Heimbilanz im Jahr 2020

Bielefeld liegt in der Heimtabelle nur auf Platz 5, doch sämtliche Punktverluste in der SchücoArena datieren aus dem Jahr 2019. Die letzten vier Auftritte im eigenen Stadion konnte der Aufstiegsaspirant allesamt gewinnen und kassierte gegen Bochum (2:0), Regensburg (6:0), Hannover (1:0) und Wehen Wiesbaden (1:0) kein einziges Gegentor.

Taktisches

Arminen-Coach Uwe Neuhaus ist ein erklärter Freund des 4-3-3-Systems, aber auch für Varianten offen, wenn es die Umstände erfordern. Beim letzten Auftritt in Stuttgart bot er eine Doppel-Sechs (Manuel Prietl/Fabian Kunze) auf und ließ Marcel Hartel hinter dem Angriffstrio Jonathan Clauss, Fabian Klos und Reinhold Yabo agieren.

Lila-Weiß gegen Schwarz-Weiß-Blau

Seit Mitte der 1970er Jahre gab es 29 Derbys in der 2. und 3. Liga. Bielefeld ging elf Mal als Sieger vom Platz, der VfL gewann fünf Duelle, in 13 Fällen teilten die Kontrahenten die Punkte.

Spieltag: 17.05.2020, 13.30 Uhr, SchücoArena
Spieltags-Hashtag: #DSCOSN
Gegner-Homepage: www.arminia-bielefeld.de

Gastspiel beim Tabellenführer

Der März steht nun ganz im Zeichen der traditionsreichen Derbys gegen den DSC Arminia Bielefeld und Hannover 96. Teil1 wird am Freitagabend (18.30 Uhr) in der Bielefelder SchücoArena angepfiffen. Zuschauer sind bei diesem spannungsgeladenen Duell nicht zugelassen, obwohl das Bielefelder Stadion seit Anfang März ausverkauft ist. Wegen der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus setzt Arminia Bielefeld eine Verfügung der Stadt Bielefeld um, die auf einem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen zur Durchführung von Großveranstaltungen ab dem 10. März basiert.

Nach dem 1:1 beim VfB Stuttgart haben die Ostwestfalen zehn Punkte Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz – der nächste Bundesliga-Aufstieg ist in greifbarer Nähe. Arminia Bielefeld könnte damit zum alleinigen Rekordhalter Nürnberg aufschließen, dem schon achtmal der Sprung vom Fußball-Unterhaus in die Beletage gelang.

Erfolgsfaktoren

Ein Grundstein dieser bislang eindrucksvollen Saison wurde schon vor dem ersten Spieltag gelegt. Die Ostwestfalen agierten auf dem Transfermarkt mit Augenmaß, aber äußerst treffsicher. Innenverteidiger Joakim Nilsson (IF Elfsborg / Schweden), Regisseur Marcel Hartel (Union Berlin) und Rechtsaußen Cebio Soukou (Rostock) avancierten zu Stammspielern, aber auch viele ihrer Mannschaftskollegen wurden zu Dauerbrennern eines sichtbar eingespielten Teams: Exakt elf Arminen absolvierten bis dato mindestens 20 Einsätze.
Konstanz zeichnet auch das Offensivspiel der Bielefelder aus. Die treffsicherste Mannschaft der 2. Bundesliga (50 Tore) hat den erfolgreichsten Schützen (Fabian Klos, 16), einen zweiten, aktuell allerdings verletzten Topstürmer (Andreas Voglsammer, 10 Tore) und einen der besten Vorbereiter (Marcel Hartel, 9 Assists) in ihren Reihen.
Aber auch vor dem eigenen Kasten erreicht die Arminia Spitzenwerte. Kein anderes Team kassierte weniger Gegentore (24) und nur Heidenheims Keeper Kevin Müller spielte öfter zu null (11x) als Bielefelds Daniel Ortega (9x).

Makellose Heimbilanz im neuen Jahr

Bielefeld liegt in der Heimtabelle nur auf Platz 5, doch sämtliche Punktverluste in der SchücoArena datieren aus dem Jahr 2019. Die letzten vier Auftritte im eigenen Stadion konnte der Aufstiegsaspirant allesamt gewinnen und kassierte gegen Bochum (2:0), Regensburg (6:0), Hannover (1:0) und Wehen Wiesbaden (1:0) kein einziges Gegentor.

Taktisches

Arminen-Coach Uwe Neuhaus ist ein erklärter Freund des 4-3-3-Systems, aber auch für Varianten offen, wenn es die Umstände erfordern. Am vergangenen Montag bot er beim VfB Stuttgart eine Doppel-Sechs (Manuel Prietl/Fabian Kunze) auf und ließ Marcel Hartel hinter dem Angriffstrio Jonathan Clauss, Fabian Klos und Reinhold Yabo agieren.

Lila-Weiß gegen Schwarz-Weiß-Blau

Seit Mitte der 1970er Jahre gab es 29 Derbys in der 2. und 3. Liga. Bielefeld ging elf Mal als Sieger vom Platz, der VfL gewann fünf Duelle, in 13 Fällen teilten die Kontrahenten die Punkte.

Spieltag: 13.03.2020, 18.30 Uhr, SchücoArena
Spieltags-Hashtag: #DSCOSN
Gegner-Homepage: www.arminia-bielefeld.de

DSC Arminia Bielefeld
Spielaufstellung
1
Stefan Ortega Moreno
 TW
2
Amos Pieper
4
Joakim Nilsson
8
Florian Hartherz
9
Fabian Klos
10
Reinhold Yabo
19
Manuel Prietl
20
Nils Seufert
25
Jonathan Clauss
27
Cédric Christian Brunner
30
Marcel Hartel
 
Ersatzbank
34
Oscar Carl Linner
 ETW
7
Patrick Weihrauch
11
Stephan Salger
16
Fabian Kunze
21
Andreas Voglsammer
23
Anderson-Lenda Lucoqui
24
Alejandro Perez Navarro
29
Cebio Soukou
36
Sven Schipplock
VfL Osnabrück
Spielaufstellung
22
Philipp Kühn
 TW
6
Moritz Heyer
7
Bashkim Ajdini
8
Ulrich Taffertshofer
11
Assan Ceesay
13
Joost Maurits van Aken
18
Maurice Trapp
20
Marc Heider
23
David Blacha
27
Felix Agu
31
Niklas Uwe Schmidt
 
Ersatzbank
1
Nils Körber
 ETW
2
Manuel Farrona Pulido
4
Lukas Gugganig
5
Konstantin Engel
9
Marcos Alvarez
14
Etienne Amenyido
26
Sebastian Klaas
29
Bryan Henning
30
Benjamin Girth

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VfL entführt einen Punkt aus Bielefeld

Mit einer couragierten Leistung hat der VfL am Sonntagmittag im „Geisterderby“ einen wichtigen Punkt von der Bielefelder Alm entführt. Der Torschütze des VfL war einmal mehr Marcos Alvarez, der den Bielefelder Derbysieg in der Nachspielzeit verhinderte.

In der ersten Halbzeit schaffte es der VfL in großen Teilen, den Tabellenführer vom Tor wegzuhalten. Lediglich in der 13. Minute waren die Lila-Weißen unaufmerksam: Klos drang in den Strafraum ein und wurde von Joost van Aken mit einem Foul gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst in die linke untere Ecke.

Doch der VfL blieb seiner Spielidee treu und versuchte immer wieder, Nadelstiche zu setzen. Die gefährlichste Aktion resultierte aus einem Freistoß von Niklas Schmidt, dessen Schuss der Bielefelder Schlussmann Ortega glänzend parieren konnte. In der zweiten Halbzeit erhöhte das Team von Daniel Thioune den Druck noch einmal, sorgte für immer mehr Torgefahr und ließ auch hinten weiterhin wenig zu.

Die Mannschaft glaubte bis zum Schluss an den Lucky Punch und belohnte sich in allerletzter Sekunde: Eine Flanke von Manuel Farrona Pulido mutierte zum Torschuss, den Ortega noch abwehren konnte, doch im Nachschuss drückte „Alva“ den Ball ins Bielefelder Netz.

Mit dem Derbypunkt im Gepäck hat der VfL nun bis Samstag Zeit, um sich auf das Niedersachsenduell gegen Hannover 96 (Anpfiff: 13:30 Uhr) vorzubereiten.