29. Spieltag

Heimspiel
VfL Osnabrück
0
:
3
Fortuna Düsseldorf
37'
Peterson
0:1
50'
Kownacki
0:2
67'
Sobottka
0:3
So. 18.04.2021 Anstoß: 13:30 Uhr | Schiedsrichter: Sven Jablonski

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Fortuna bestätigt Hinspielergebnis

Sonntagnachmittag, 13:30 Uhr: Der dritte Teil der englischen Woche stand an, Fortuna Düsseldorf war zu Gast an der Bremer Brücke. Aber auch in diesem Spiel wollte sich kein positiver Abschluss einstellen.

Der VfL startete mit dem gewohnten 3-5-2 System in die Partie, im Vergleich zum Regensburg-Spiel rückten Marc Heider, David Blacha und Maurice Multhaup für die verletzten Ulrich Taffertshofer und Christian Santos sowie den gelbgesperrten Lukas Gugganig in die Startelf. Uwe Rösler, Cheftrainer der Fortuna, entschied sich für ein 4-2-3-1. Schiedsrichter der Partie war Sven Jablonski.

Die erste Großchance der Partie überstand der VfL in der 4. Minute schadlos: Kühn hatte einen einen Fehlpass direkt auf Klaus gespielt, der sofort in den Strafraum passte. Aus kurzer Distanz scheiterte Fortuna-Stürmer Kownacki aber an „Pipo“, der den Winkel gut verkürzte.

In der 18. Minute hatte sich Düsseldorfs Sobottka in den Strafraum durchgetankt und voll abgezogen, Kühn klärte stark zur Ecke, die anschließend wirkungslos blieb. So auch die zweite Ecke der Gäste in der 31. Minute, die aus dem Rückraum rechts am Pfosten vorbeiflog.

Der VfL kämpfte wacker, konnte aber das Gegentor in der 37. Minute nicht verhindern: Kerk hatte den Ball im Zweikampf verloren, Peterson brach nach vorn und traf per Schlenzer von der linken Strafraumkante ins lange Eck. 0:1, wieder einmal kurz vor der Pause. Es hätte gar noch schlimmer kommen können, als kurz darauf Prib auf halblinks den rechts freistehenden Klaus fand. Der zweite Ball von Kownacki ging allerdings Zentimeter am Osnabrücker Tor vorbei.

In der 44. Minute endlich mal wieder eine lila-weiße Gelegenheit: Heider und Kerk bringen Multhaup in Position, der jagt die Kugel aber weit über das Düsseldorfer Tor.

Mit dem knappen 0:1 Rückstand ging es für beide Teams in die Halbzeit, nach 15 Minuten Pause ging es ohne personelle Änderungen auf beiden Seiten weiter.

Nächster Nackenschlag für den VfL in der 50. Minute: Nach einem Foul von Wolze an Kownacki, das zunächst nicht geahndet wurde, meldete sich der VAR. Nach kurzem Videostudium an der Außenlinie entschied Schiri Jablonski auf Strafstoß, den der gefoulte selbst links unten verwandelte. 0:2 aus Osnabrücker Sicht.

In der 57. Minute wechselte VfL-Cheftrainer Markus Feldhoff doppelt: Für Kerk kam Amenyido und für Wolze wechselte Reichel auf die Außen.
In der 62. Minute war es dann die Fortuna, die zwei Mal im Personalkarussell wechselte: Für Kownacki kam Ex-Osnabrücker Rouwen Hennings und für Peterson mit Iyoha ebenfalls ein ehemaliger Lila-Weißer. Der hatte nur Sekunden nach seiner Einwechslung das 0:3 auf dem Fuß, schoss aber aus kurzer Distanz übers Tor.

In der 68. Minute legte die Fortuna dann doch den dritten Treffer des Tages nach: Klaus spielte von rechts flach in die Mitte, an der Strafraumkante schoss Sobottka sofort aufs Tor und hob die Kugel hoch in den linken Knick. Der Ball war wohl noch leicht abgefälscht, keine Chance für Kühn im Tor.

Dabei blieb es schlussendlich auch, der VfL fährt die nächste, harte Niederlage im Abstiegskampf ein und gerät mehr und mehr ins Hintertreffen im Rennen um den Klassenerhalt.

Aufstellung VfL: Kühn – Trapp, Beermann, Multhaup (Grot, 79.), Ajdini, Wolze (Reichel, 57.) – Blacha (Müller, 67.), Henning, Reis (Möller, 79.) – Kerk (Amenyido, 57.), Heider

Aufstellung Fortuna Düsseldorf: Kastenmeier – Zimmermann, Danso (Klarer, 80.), Krajnc, Koutris – Bodzek, Sobottka – Klaus (Borello, 71.), Prib (Piotrowski, 71.), Peterson (Iyoha, 62.) – Kownacki (Hennings, 62.)

Verwarnungen:
VfL:
Fortuna Düsseldorf:

Ecken:
VfL: 3
Fortuna Düsseldorf: 6

Fortuna an der Bremer Brücke

Zum Abschluss der englischen Woche mit drei Heimspielen an der Bremer Brücke empfängt der VfL am Sonntag Fortuna Düsseldorf (Anstoß: 13.30 Uhr).

Die Saison der Düsseldorfer verlief bis dato nicht so gut wie erhofft, aber auch lange nicht so schlecht wie oft kolportiert. Dass die Fortuna nur noch vage Chancen auf den direkten Wiederaufstieg hat, hängt vor allem mit dem verpatzten Saisonstart zusammen. Vier der ersten neun Spiele gingen verloren – drei dieser Niederlagen kamen dem Punktekonto der direkten Konkurrenten Hamburg, Kiel und Bochum zugute. Auch aus den Rückspielen gegen Hamburg, Kiel und Bochum sammelten die Flingeraner nur einen mageren Zähler.
Hätte die Fortuna aus diesen sechs Spielen auch nur die Hälfte der zu vergebenden 18 Punkte geholt, stände man jetzt auf der Schwelle zur 1. Liga …

Köln-Trainer glaubt an Düsseldorf

Was die Fortuna-Fans in dieser Woche aufregte, hatte allerdings nichts mit der aktuellen Situation ihres Lieblingsvereins zu tun. Ursache des weit verbreiteten Ärgers war vielmehr die Rückkehr von Kulttrainer Friedhelm Funkel auf die Trainerbank – allerdings auf die des Erzrivalen 1. FC Köln.
Dabei tippte das Urgestein für die „Rheinische Post“ gerade erst die restlichen Fortuna-Spiele – inklusive des Gast-Auftritts an der Bremer Brücke. „Fortuna hat auswärts schon oft bewiesen, was sie können. Ich bin überzeugt, dass in Osnabrück drei Punkte drin sind“, meinte der 67-Jährige und prognostizierte einen 2:1-Erfolg der Fortuna.

Daheim und auswärts, Torschützen und Trainer

Für die laufende Saison stimmt Funkels Voraussetzung allerdings nicht ganz. Von 14 Auswärtsspielen der Fortuna gingen immerhin 6 verloren. Im eigenen Stadion kassierte Düsseldorf nur 2 Niederlagen in 13 Spielen.
Bester Torschütze ist einmal mehr der Ex-VfLer Rouwen Hennings, der bereits achtmal ins Schwarze traf und zwei weitere Treffer vorbereitete. Kenan Karaman, der nach der Länderspielreise mit der türkischen Nationalmannschaft positiv auf Corona getestet wurde und sich in Quarantäne begeben musste, war siebenmal erfolgreich.
Unklar ist derweil, wer in der kommenden Saison auf der Düsseldorfer Trainerbank sitzt. Verlängert Uwe Rösler seinen auslaufenden Vertrag oder zieht es ihn wieder nach England – vielleicht zu Preston North End? Kommt dann der Noch-Paderborner Steffen Baumgart? Es gibt einige Fragen, die in den kommenden Tagen und Wochen geklärt werden müssen.

Taktisches

Sowohl ein 4-4-2-System als auch ein 4-2-3-1 sind am Sonntag denkbar. Ob es für Emmanuel Iyoha, der wie Hennings einst in Lila-Weiß auflief, nach langer Verletzungspause zu einem Einsatz reicht, bleibt ebenso abzuwarten wie die Rückkehr von Eigengewächs Shinta Appelkamp, der seine Muskelverletzung auskuriert hat.

Lila-Weiß gegen Rot-Weiß

Sechs VfL-Siege gab es in 17 Partien der 2. Bundesliga und der alten Regionalliga Nord. Die Fortuna ging neunmal als Sieger vom Platz. Folglich endeten nur zwei Duelle unentschieden.

Spieltag: 18.04.2021, 13.30 Uhr, Bremer Brücke
Spieltags-Hashtag: #OSNF95

VfL Osnabrück
Spielaufstellung
22
Philipp Kühn
 TW
6
Ludovit Reis
7
Bashkim Ajdini
18
Maurice Trapp
19
Kevin Wolze
20
Marc Heider
23
David Blacha
29
Bryan Henning
30
Maurice Multhaup
33
Timo Beermann
37
Sebastian Kerk
 
Ersatzbank
1
Moritz Nicolas
 ETW
5
Konstantin Engel
11
Jay-Roy Jornell Grot
13
Ken Reichel
14
Etienne Amenyido
15
Sebastian Müller
17
Adam Susac
26
Sebastian Klaas
28
Tim Möller
Fortuna Düsseldorf
Spielaufstellung
33
Florian Kastenmeier
 TW
4
Kevin Danso
9
Dawid Kownacki
12
Kristoffer Peterson
13
Adam Bodzek
15
Edgar Prib
22
Leonardo Koutris
25
Matthias Zimmermann
27
Felix Klaus
31
Marcel Sobottka
32
Luka Krajnc
 
Ersatzbank
1
Raphael Wolf
 ETW
5
Christoph Klarer
7
Florian Hartherz
8
Jakub Piotrowski
19
Emmanuel Iyoha
20
Brandon Borrello
23
Shinta Appelkamp
28
Rouwen Hennings
47
Lex Tyger Lobinger

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