13. Spieltag

Heimspiel
VfL Osnabrück
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Hallescher FC
Fr. 22.10.2021 Anstoß: 19:00 Uhr | Schiedsrichter: Florian Exner
Zuschauer: 9814 Zuschauer

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Flutlichtspiel gegen Halle

Im Oktober 2012 standen sich beide Vereine erstmals in einem Pflichtspiel gegenüber, nun geht das Duell bereits in die 15. Runde. Am Freitagabend (Anstoß: 19.00 Uhr) empfängt der VfL den Halleschen FC.

Der HFC galt lange Jahre als Aspirant für den Aufstieg ins Fußball-Unterhaus, doch als das letzte Zweitligaspiel in Halle ausgetragen wurde, hieß das Leuna-Chemie- noch Kurt-Wabbel-Stadion. Seit 1992 warten Fans und Verein auf eine Rückkehr ins Fußball-Unterhaus – da wäre 2022 natürlich eine gute Wahl. Doch beim HFC gibt man sich in Sachen Saisonziele diesmal bedeckt. Man wolle sich weiterentwickeln und verbessern und diesen Prozess nicht an einer bestimmten Platzierung festmachen, gab Cheftrainer Florian Schnorrenberg zu Protokoll.

Akzeptable Zwischenbilanz trotz Verletzungssorgen

Ende September posteten die Sachsen-Anhalter ein eigenwilliges Mannschaftsfoto. Es zeigte die Spieler, die gerade nicht spielen konnten. Schnorrenberg musste zwischenzeitlich auf zehn Spieler verzichten, mit Ersatzkeeper Sven Müller und Routinier Jan Löhmannsröben wurden noch im September zwei Akteure nachverpflichtet.
Angesichts dieser Situation sind die bisherigen Ergebnisse durchaus akzeptabel. Halle gewann u.a. gegen Berlin, Kaiserslautern und Magdeburg, musste nur zwei Partien verloren geben und befindet sich mit drei Zählern Rückstand auf Platz 3 weiter in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Allerdings konnte man nur eins der letzten sieben Spiele gewinnen.
An den ersten 12 Spieltagen erzielte der HFC 21 Tore – ein Top-Wert in Liga 3, der nur von Magdeburg und Viktoria Berlin überboten wird. Die mit Abstand meisten Treffer gingen auf das Konto von Michael Eberwein, der aktuell bereits mehr Tore markiert hat (8) als in der gesamten letzten Saison (7).

Taktisches

Vor der Viererkette könnte am Freitagabend eine 2-3-1-Formation agieren. Möglich, dass Terrence Boyd, der bislang vier Treffer erzielte, wieder in der Sturmspitze zu finden ist, um entweder selbst zum Zuge zu kommen oder einen Weg für den Kollegen Eberwein zu öffnen.

Lila-Weiß gegen Rot-Weiß

Seit der Premiere im Oktober 2012 gab es 14 Drittliga-Spiele zwischen dem VfL Osnabrück und dem Halleschen FC. Die Bilanz ist absolut ausgeglichen. Beide Teams gingen sechsmal als Sieger vom Platz, nur zwei Partien endeten unentschieden. Die Matchstatistik verzeichnet kein einziges 0:0.

Spieltag: 22.10.2021, 19.00 Uhr, Bremer Brücke
Spieltags-Hashtag: #OSNHFC

VfL Osnabrück
Spielaufstellung
22
Philipp Kühn
 TW
3
Florian Kleinhansl
6
Sven Köhler
8
Ulrich Taffertshofer
13
Lukas Kunze
17
Felix Higl
18
Maurice Trapp
20
Marc Heider
23
Haktab Omar Traore
30
Aaron Opoku
33
Timo Beermann
 
Ersatzbank
1
Tim Wiesner
 ETW
4
Lukas Gugganig
9
Andrew Wooten
11
Ba-Muaka Simakala
16
Ulrich Bapoh
26
Sebastian Klaas
28
Tim Möller
29
Davide-Jerome Itter
34
Hakim Traoré
Hallescher FC
Spielaufstellung
18
Tim Stanislaw Schreiber
 TW
3
Niklas Kastenhofer
8
Niklas Kreuzer
10
Michael Eberwein
11
Jan Rafael Shcherbakovski
13
Terrence Boyd
20
Kebba Badjie
24
Julian Guttau
27
Louis Samson
31
Niklas Landgraf
33
Jonas Nietfeld
 
Ersatzbank
37
Daniel Mesenhöler
 ETW
4
Fynn Otto
9
Justin Eilers
15
Tom Bierschenk
16
Lucas Halangk
17
Lukas Sebastian Griebsch
19
Elias Löder
21
Fabian Menig
22
Janek Sternberg

Punktgewinn gegen Halle

Perfektes Herbst-Fußballwetter in Osnabrück, Flutlicht an der Bremer Brücke: Am Freitagabend war der Hallesche FC zum 13. Spieltag der 3. Liga zu Gast. Hier kommt der Spielbericht.

Daniel Scherning entschied sich, wie nicht anders zu erwarten, für ein 4-3-3 System mit der gleichen Elf, wie beim Auswärtssieg in Berlin, die Hallenser entschieden sich für ein 4-2-3-1, mit Terrence Boyd als Stoßstürmer.

Schiedsrichter der Partie war Florian Exner.

Der VfL startete gut, die Fans an der Bremer Brücke hatten beim Schuss von Felix Higl in der 2. Minute bereits den Torschrei auf den Lippen – aber Schreiber fischte die Kugel in letzter Sekunde aus dem langen Eck.

Dann war es Mannschaftskapitän Marc Heider in der 5. Minute die nächste, dicke Chance, aber sein Kopfball nach einer Flanke von Higl segelte hauchzart am langen Pfosten vorbei.

Aber auch die Hallenser versteckten sich nicht und hatten durch den Drehschuss von Boyd nur Sekunden später ebenfalls eine erste, gute Gelegenheit. Ganz eng war es in der 10. Minute, als eine Hallenser Flanke von rechts in den Strafraum segelte und Shcherbakovski trotz Deckung zum Kopfball kam. Kühn hätte keine Chance gehabt, aber der Ball strich über die Latte.

Mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel dann offener. Die Gäste erkämpften sich drei Eckbälle in der Anfangsviertelstunde, aber auch der VfL hatte u.a. durch einen Fernschuss durch Felix Higl eine weitere, gute Gelegenheit.

Kurz vor der Pause hatten sich beide Teams nach Spielanteilen wieder egalisiert, die Partie erschien recht offen.

Kurz vor der Pause erspielte sich der VfL eine weitere, gute Gelegenheit durch Taffertshofer, der eine Stafette von der rechten Seite abschloss. Der Torerfolg  blieb dem „Sheriff“ leider knapp verwehrt.

Beide Teams kamen ohne Wechsel aus der Kabine und der VfL war gleich, analog zur ersten Halbzeit, das aktivere Team. In der 49. Minute verzeichnete Marc Heider die nächste Chance, sein Schuss aus der Drehung ging allerdings links am Tor vorbei. Genau wie die Schüsse von Traoré und Köhler, um die 55. Minute, die beide hauchzart am linken Pfosten vorbeistrichen. Vor allem aber schraubte der VfL sein Eckenverhältnis in den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Halbzeit auf 8 Versuche…allerdings ohne die allerletzte Torgefahr.

Aber der VfL blieb dran, drückte auf’s Tempo, schnürte Halle mehr und mehr ein. In der 75. Minute erneut eine starke Aktion, als Kunze von Klaas freigespielt wurde, und Kleinhansl im Rückraum zum Schuss kam – Schreiber lenkte den Ball in höchster Not zur Ecke.

Generell war es in der zweiten Halbzeit nahezu komplett der VfL, der das Tempo und die Aktionen vorgab. Die letzte Chance der Partie hatte Andrew Wooten mit einem Kopfball aus der Nahdistanz, nachdem Heider die Flanke auf den langen Posten gelöffelt hatte.

Abschließend blieb es beim torlosen Unentschieden. Der VfL zeigte eine insgesamt gute Partie, die Chancenverwertung bleibt allerdings weiterhin ausbaufähig.

Die nächste Gelegenheit auf einen Heimsieg wartet bereits am kommenden Dienstag auf die lila-weißen Jungs. Dann gastiert der SC Freiburg zur 2. Runde im DFB-Pokal an der Bremer Brücke. Anstoß ist um 20:45 Uhr.

Aufstellung VfL: Kühn – Beermann, Trapp, Kleinhansl, O. Traoré – Taffertshofer, Kunze (Bapoh, 89.), Köhler (Klaas, 66.) – Opoku (Simakala, 66.), Higl (Wooten, 81.), Heider

Hallescher FC: Schreiber – Badjie (Otto, 68.), Kastenhofer, Nietfeld, Kreuzer – Landgraf, Samson – Guttau (Griebsch, 90. +1), Eberwein, Shcherbakovski – Boyd (Eilers, 89.)

Verwarnungen:
VfL: Heider (41.)
Hallescher FC: Samson (52.), Landgraf (58.)

Ecken:
VfL: 10
Hallescher FC: 7

Zuschauer: 9.814