Die Spielbetriebsgesellschaft des VfL Osnabrück hat gemeinsam mit dem VfL von 1899 e.V. Osnabrück, der Fanabteilung des VfL von 1899 e.V. Osnabrück, dem Fanprojekt VfL Osnabrück, den Ultras von der Violet Crew und dem Fanszene Osnabrück e.V. ein Positionspapier für die Abschaffung von Montagsspielen verfasst.

Am 10. Februar wurde auf der Managertagung der 3. Liga mehrheitlich für die Abschaffung von Montagsspielen ab 2023 votiert. Bereits am 31. Januar hat der VfL ein Positionspapier an alle Manager, Pressesprecher und Fanbeauftragte der Drittligaklubs versandt, in dem sich die Lila-Weißen zusammen mit weiteren Interessensvertretern eindeutig für die Abschaffung von Montagsspielen ausgesprochen haben. Beleuchtet wurden im dem achtseitigen Dokument die grundsätzliche Problemstellung, Gründe für die Ablehnung von sowie Alternativen bei Abschaffung von Montagsspielen – mit einem klaren Ergebnis: Der VfL Osnabrück lehnt auch zukünftig Montagsspiele ab und fordert die weiteren Klubs der 3. Liga auf, die Rahmenbedingungen für die TV-Vermarktung entsprechend ohne Montagsspiele als Termin zu gestalten.

Nach der erfolgten Abstimmung bei der Managertagung in der vergangenen Woche (11 Klubs gegen Montagsspiele, 7 (zum Teil unter bestimmten Bedingungen) dafür, 2 Enthaltungen) machen die Lila-Weißen das Positionspapier nun auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Positionspapier zur Abschaffung von Montagsspielen

Auf Grundlage der Position aus der Managertagung und der darüber hinaus eingeholten Meinungsbilder will der Ausschuss 3. Liga die Themenstellung in seiner nächsten Sitzung am 16. Februar abschließend diskutieren. Im Anschluss wird das Gremium eine offizielle Empfehlung zur Paketgestaltung an die DFB GmbH & Co. KG aussprechen, die für die Ausschreibung der Medienrechte zuständig ist. Der Ausschuss setzt sich aus zwölf Personen zusammen, darunter fünf Vereinsvertreter aus der 3. Liga, vier Vertreter des DFB sowie zwei Mitglieder der DFL. Hinzu kommt der Vorsitzende des Ausschusses, Tom Eilers (Darmstadt). Die Ausschreibung der Medienrechte startet frühestens im April. Der Vergabeprozess soll bis spätestens Anfang Herbst abgeschlossen sein. Der neue Vertrag tritt dann mit Beginn der Saison 2023/2024 in Kraft und umfasst einen Zeitraum von vier Jahren, also bis Ende der Spielzeit 2026/2027.


Text: Sebastian Rüther
Foto: osnapix