Der VfL Osnabrück hat den Vertrag mit Tony Lesueur vorzeitig und langfristig dank einer im Vertrag verankerten Option verlängert. Der Franzose war im vergangenen Sommer vom 1. FC Phönix Lübeck an die Bremer Brücke gewechselt.
Lesueur hatte sich nach seinem Wechsel aus der Regionalliga Nord schnell beim VfL eingefunden und bestritt seither 29 Partien in der 3. Liga. Mit seinem Tempo, seiner Vielseitigkeit und seinem starken linken Fuß brachte der 25-Jährige immer wieder wichtige Impulse in das Offensivspiel der Lila-Weißen ein – sowohl als Startelf- als auch als Einwechselspieler. Dabei bleibt unter anderem sein Auftritt beim 5:3-Auswärtssieg in Ulm in Erinnerung, als er bereits früh seinen ersten Treffer für den VfL und zugleich sein erstes Tor in der 3. Liga erzielte. Auch beim Auswärtssieg in Aue unterstrich Lesueur seine Qualitäten: Nach seiner Einwechslung traf er selbst und bereitete wenig später den Treffer von Robin Meißner vor.
„Ich fühle mich beim VfL, in der Mannschaft und in der Stadt sehr wohl. Der Verein hat mir das Vertrauen gegeben, den nächsten Schritt zu gehen, und genau dieses Vertrauen möchte ich mit Leistung zurückzahlen. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, die ich hier vom ersten Tag an gespürt habe, und freue mich darauf, weiter für diesen besonderen Verein und seine Fans zu spielen“, sagt Tony Lesueur zu seiner Vertragsverlängerung.
Auch Daniel Latkowski, Technischer Direktor des VfL, freut sich über die langfristige Bindung des Offensivspielers: „Tony hat seit seiner Ankunft eine sehr positive Entwicklung genommen. Er bringt ein spannendes Profil mit, verfügt vor allem über viel Tempo und Tiefgang. Attribute, die auch in der 2. Bundesliga wichtig sein werden. Gleichzeitig arbeitet er jeden Tag daran, sein Spiel weiter zu verbessern. Wir sind überzeugt, dass sein Weg noch lange nicht zu Ende ist, und freuen uns, dass wir diesen gemeinsam mit ihm beim VfL weitergehen.“
Vor seinem Wechsel nach Osnabrück hatte Lesueur in Deutschland bereits beim BSV Rehden und beim 1. FC Phönix Lübeck auf sich aufmerksam gemacht. In der Saison vor seinem Wechsel an die Bremer Brücke sammelte er in Lübeck 17 Scorerpunkte und empfahl sich damit für den Schritt in den Profifußball. Beim VfL bestätigte er diese Entwicklung und wurde im Saisonverlauf mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet, unter anderem mit Berufungen in die „Elf des Tages“ des kicker.
„Tony hat sich sehr gut an die Anforderungen der 3. Liga angepasst und gezeigt, dass er Spiele mit seinen Qualitäten positiv beeinflussen kann. Er ist variabel einsetzbar, bringt Geschwindigkeit mit und hat in entscheidenden Momenten wichtige Impulse geliefert. Für uns war deshalb früh klar, dass wir ihn langfristig an den VfL binden möchten“, erklärt Joe Enochs, Direktor Fußball beim VfL Osnabrück.
Text: Malik Scherz
Fotos: Jonas Jürgens


