Bei den vergangenen beiden Brückentagen gegen den SV Wehen Wiesbaden sowie den VfB Oldenburg sind durch die Becherpfandspenden der Fans an der Bremer Brücke über 4.000 Euro zusammengekommen. Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus wird am kommenden Samstag für den Exil e.V. gesammelt.

Beim Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden, das ganz im Zeichen gegen den Angriffskrieg Russlands n der Ukraine und für Frieden stand, wurden 1.794 Becher gespendet. Diese Spendensumme, die an die Wärmebus-Initiative für die Ukraine ging, wurde allerdings noch durch eine andere Aktion erhöht. Der VfL hatte angekündigt, 50 Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf der Matchworn-Trikots aus dem „Friedensspiel“ ebenso als Spende der Initiative zukommen zu lassen, sodass insgesamt eine Spendensumme von über 5.000 Euro zusammengekommen ist.

Eine nicht weniger bemerkenswerte Spendensumme ist am vergangenen Wochenende beim Nordduell gegen den VfB Oldenburg zusammengekommen. Der durch die nicht eingelösten, sondern in die weißen Spendentonnen geworfenen Mehrwegbecher Betrag in Höhe von 2.281 Euro kommt dem Nachwuchsleistungszentrum des VfL zugute.

Und auch der Spendenzweck für die Begegnung am Samstag gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg (18.03. um 14:00 Uhr an der Brücke) steht bereits fest: Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die am kommenden Montag starten, wird der Exil e.V. von der Becherspende profitieren. Der VfL ist seit dem letzten Jahr stolzes, lebenslangen Mitglied bei Exil.

Exil setzt sich seit 35 Jahren dafür ein, dass Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte menschenwürdig und angstfrei in Osnabrück leben können. Unbürokratisch, mit viel hauptamtlicher Erfahrung und großem ehrenamtlichen Engagement sorgt der eingetragene Verein dafür, dass betroffene Personen in Osnabrück eine verlässliche Anlaufstelle finden.


Text: Malik Scherz

Foto: moklfoto