Trotz einer starken Anfangsphase konnte die U19 des VfL keinen Nutzen aus ihren Chancen ziehen und verlor gegen starke Wolfsburger mit 0:4. Der Spielbericht.

Gegen den Zweitplatzierten der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost zeigten die Lila-Weißen zu Beginn eine couragierte Leistung. Mehrere Offensivaktionen führten allerdings nicht zum erhofften Führungstreffer. Auch das Eckenverhältnis sprach für den VfL, gegen die körperlich starken Spieler in der Wolfsburger Verteidigung war man aber machtlos. Nach rund einer halben Stunde kam dann der plötzliche Gegentreffer. Durch einen Fehler in der Absprache in der Osnabrücker Defensive konnten die „Wölfe“ den Ball frei vor den Kasten des VfL spielen und so bestrafte Jonathan Akaegbobi das Team von Chefcoach Frithjof Hansen mit dem 0:1. Bis zur Halbzeit gab es keine weiteren Akzente im Spiel der U19 und es ging mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit drehten die Wolfsburger endgültig auf. Mit der knappen Führung im Rücken drückten die Hausherren aufs Gaspedal und ließen sich von ihrer individuellen Qualität über das Feld tragen. Wieder war es Jonathan Akaegbobi, der zum 2:0 erhöhte (63.). Doch die Mannschaft aus dem Osten Niedersachsens war damit noch nicht zufrieden. Wenige Minuten später erhöhte Dzenan Pejcinovic auf 3:0 (73.). Der 19-jährige Junioren-Nationalspieler war zum Leid der U19 des VfL nicht in den Kader der Profimannschaft berufen worden und kam deshalb zum Einsatz. David Odogu sorgte in der 77. Spielminute für den vierten Gegentreffer und die endgültige Entscheidung.

Chefcoach Frithjof Hansen über das Spiel: „Ein Spiel, wo man anerkennen muss, dass der Gegner durch individuelle Klasse das Spiel in ein bis zwei Momenten auf seine Seite gezogen hat. Wir können aber daraus mitnehmen, dass wir spielerisch teilweise sehr gut dagegengehalten haben und uns einfach jetzt noch in der Zielstrebigkeit und im Durchsetzungsvermögen steigern müssen. Obwohl das Ergebnis sehr hart ist, kann man trotzdem darauf aufbauen, weil wir gesehen haben, dass wir lange Zeit gut mithalten konnten.“


Text: Paul Dornbusch

Bild: Karl Heinz Rickelmann